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„Mein anderer Generator ist ein Ranger PHEV“

Jun 30, 2026

 

Wer einen Pickup für den harten Arbeitseinsatz nutzt, benötigt am Zielort fast immer Strom – sei es für Elektrowerkzeuge, mobile Heizungen oder das Laden von Akkus. Bislang bedeutete dies, einen mobilen Generator auf die Ladefläche zu wuchten. Das verbraucht wertvolle Nutzlast, schränkt das Ladevolumen ein und erfordert das Mitführen von Benzinkanistern. Hinzu kommt das ständige Risiko, dass das Aggregat über Nacht auf der Baustelle gestohlen wird.

Seit dem Marktstart des Ford Ranger Plug-in-Hybrid (PHEV) vertrauen stattdessen immer mehr gewerbliche Kunden auf die integrierte Pro Power Onboard-Stromversorgung. Sie nutzt die in der Antriebsbatterie gespeicherte Energie und stellt über Steckdosen bis zu 6,9 kW bereit. Aber kann Pro Power Onboard tatsächlich ein konventionelles Benzinaggregat vollwertig ersetzen?

Unsere Ingenieure in Dunton haben die Probe aufs Exempel gemacht. Sie mieteten ein handelsübliches mobiles 4-kW-Stromaggregat und ließen es in der hochmodernen Emissionsprüfanlage des Entwicklungszentrums direkt gegen das Pro Power Onboard-System des Ranger PHEV antreten.

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„Kaum ein tragbarer Generator erzielt jene Leistung von 6,9 kW, die Pro Power Onboard bereitstellt. Für mehr als 4,0 kW ist meist ein Stromaggregat in einem eigenen Anhänger erforderlich“, betont Kyle Shearer, Leitender Ingenieur des Ranger-Programms in Europa. Wir haben ein handelsübliches 4-kW-Gerät fit gemacht, an unsere Prüfanlage angeschlossen und es bei verschiedenen Lasten laufen lassen, um typische Baustelleneinsätze zu simulieren.“

Die getesteten Szenarien reichten von niedriger Last (ca. 300 W für das Laden von Akku-Werkzeugen) über mittlere Last (ca. 1.500 W für eine Elektroheizung) und hohe Last (ca. 2.500 W für einen Wasserkocher) bis hin zu sehr hoher Last (ca. 4.000 W für den Dauerbetrieb einer Heizung). Anschließend durchlief der Ranger PHEV exakt dieselben Tests.

Auf dem Prüfstand erfassten die Ingenieure für jeden Lastzustand die Emissionen von Stickstoffoxiden (NOx), Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffen (HC) und Kohlendioxid (CO2). Das Ergebnis bei den vier gemessenen Abgasarten fiel extrem deutlich aus.

Stickoxide (NOx): Bei niedriger Last emittierte der Generator rund 15-mal so viele Stickoxide wie das Pro Power Onboard-System. Bei sehr hoher Last stieg dieser Wert sogar auf das über 9.000-Fache an. Beim Ranger PHEV sanken die Stickoxidemissionen unter hoher Last dank der hochentwickelten Abgasreinigung sogar auf null.

Kohlenmonoxid (CO): Der Generator stieß im Schnitt über 450-mal mehr CO aus als der Ranger PHEV – in der Spitze (bei sehr hoher Last) lag der Wert sogar um das 1.200-Fache höher.

Kohlenwasserstoffe (HC): Auch hier lag der Generator weit hinten und emittierte je nach Last 15- bis über 110-mal so viele Kohlenwasserstoffe wie der Ranger PHEV.

Und wie sieht’s beim Kohlendioxid (CO2) aus? Direkt nach dem Kaltstart lag der CO2-Ausstoß des Ranger zwar zunächst höher, doch schon nach fünf Minuten Aufwärmzeit und bei einer Leistung von über 2 kW erzeugte das Benzinaggregat mehr CO2 als der Pickup.

 

Shearer ergänzt: „Obwohl der Benzinmotor im Ranger Plug-in-Hybrid einen deutlich größeren Hubraum aufweist als der des mobilen Generators, benötigt er weniger Kraftstoff. Erst bei eingeschaltetem Pro Power Onboard regelt der Bordrechner den Motor des PHEV hoch. So lässt sich die Antriebsbatterie laden beziehungsweise trotz eines angeschlossenen Geräts auf einem konstanten Ladezustand halten.“

„Selbst bei entladener Antriebsbatterie und kaltem Motor arbeitet Pro Power Onboard effizienter. Bei Betriebstemperatur benötigt Pro Power Onboard sogar nur noch halb so viel Kraftstoff wie der Generator. Ist die Batterie bereits geladen und das Ranger-Triebwerk startet nur noch, um den Ladezustand konstant zu halten, fällt lediglich ein Drittel der Spritkosten eines externen Generators an.“