200 Ford Gewinnspiel-Teilnehmer feuern den GT am Nürburgring an

Köln/Nürburgring - Am Sonntag feierte der Ford GT seine Deutschland-Premiere beim WEC-Rennen auf dem Nürburgring. Noch ein paar Tage zuvor hatten Ford GT-Pilot Stefan Mücke und seine Boxencrew mit ihrem Arbeitsgerät, dem Ford GT mit der Startnummer 66, ihr Können bei den Boxenstopp-Demonstrationen auf dem Gelände der Kölner Ford-Werke gezeigt. Nach dem erfolgreichen Rennen in Le Mans wollte das Ford Chip Ganassi Racing Team am Nürburgring den nächsten Sieg in seiner Wertungsklasse einfahren.

Zu dessen Unterstützung hatte Ford jeweils 50 MitarbeiterInnen aus Köln und Saarlouis inklusive Begleitung eingeladen, die im Frühjahr erfolgreich an einem Gewinnspiel teilgenommen hatten. Am Sonntagmorgen ging es guter Stimmung per Bus Richtung Nürburgring. Die Mitgereisten waren sichtlich angetan von der Möglichkeit, die eigene Marke geschlossen unterstützen zu können.

„Ich bin begeistert davon, dass Ford sich wieder im Motorsport präsentiert. Die Idee, Mitarbeiter über ein Gewinnspiel einzuladen, finde ich sehr gut, denn dies steigert die Begeisterung für das Unternehmen. Man fühlt sich mehr verbunden,“ berichteten einige der Kolleginnen und Kollegen.

Jörg und sein Sohn Matthy freuten sich riesig über den gemeinsamen Vater-Sohn Ausflug. Dafür war der Junior sogar früher aus seinem Urlaub zurückgekommen. „Ich hatte richtig Gänsehaut, als es endlich bei der Startaufstellung hieß ‚Start the Engines‘“, so der Junior aus der rennsportbegeisterten Familie.

Bei sonnigem und angenehm warmem Wetter startete das WEC 6-Stunden-Rennen mit einem fliegenden Start. In den ersten Runden konnte sich der von Platz zwei gestartete GT Nr.66 von Stefan Mücke gut behaupten. In der ersten Stunde lagen beide GT gut im Rennen. Doch dann fing der Nr.-76-Ford-GT während des Nachtankens in der Box Feuer und es dauerte einige Zeit, bis Fahrer Andy Priaulx wieder starten konnte.

„Hätte der zweite Ford GT auch mal einen Boxenstopp in Köln trainiert“, kommentierte ein Fordler mit einem Augenzwinkern. Nach diesem unglücklichen Zwischenfall verlief das Rennen der beiden Ford Rennwagen ohne größere Probleme. Am Ende belegten unsere Fahrzeuge die Plätze 4 und 7.

„Auch wenn Ford dieses Mal nicht auf dem Treppchen stand, war es trotzdem ein tolles Erlebnis. Die Atmosphäre auf den Tribünen ist einmalig und es war sehr interessant, einen Blick hinter die Kulissen und ins Fahrerlager werfen zu können“, schilderte Rennsportneuling Anna. „Das war echt ein spannendes Rennen. Ich bin sehr froh, dabei gewesen zu sein. Vielleicht bietet Ford uns ja bald wieder die Möglichkeit, Tickets für einen Rennen zu gewinnen, um so live dabei zu sein.“  

 

Vom Nürburgring berichteten die @FordOnline-Gast-Redakteure Marc Emmerich und Roy Friedrich.

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