Fans feiern 20 Jahre Ford Puma in Köln

KÖLN – Vielen mag das Jahr 1997 noch frisch in Erinnerung liegen: Vor 20 Jahren starb Prinzess Diana in Paris bei einem tragischen Verkehrsunfall, Tony Blair wurde als britischer Premierminister vereidigt, der Domainname „Google.com“ wurde registriert und das Klonschaf Dolly wurde der Öffentlichkeit präsentiert. In der Autoindustrie kam die neue Mercedes A-Klasse beim so genannten Elchtest ins Schleudern und Ford schickte eine schnittige Raubkatze ins Rennen. Der Ford Puma war ein kleines Sportcoupé, das technisch auf dem Ford Fiesta der vierten Baureihe basierte und von März 1997 bis Dezember 2001 in Köln produziert wurde. Die Puma-Markteinführung sorgte auch in den Medien für einiges Aufsehen. Im Werbespot sah man den 1980 verstorbenen Schauspieler Steve McQueen den Ford Puma durch San Francisco fahren. Die Szenen stammten aus dem Film „Bullitt“ von 1968, in dem Steve McQueen einen Ford Mustang GT 390 Fastback fährt.

Um den runden Geburtstag des Ford Puma zu feiern, versammelten sich Anfang Juli etwa 75 Ford Puma Fans vor den Werkstoren bei Ford in Niehl. Unter dem Motto „Back to the Roots“ hatten verschiedene Puma Clubs in Zusammenarbeit mit dem Ford Club Service eine Führung durch das Werk, sowie einen Besuch im Classic Center organisiert. Dessen ehemaliger Leiter Wolfgang Laufer führte die Gäste durch die Ford Oldtimersammlung und widmete dabei natürlich besondere Aufmerksamkeit den ausgestellten Puma-Modellen.

„Ich habe 1997 selber bei Karosserieteilen mitgearbeitet und war damals total begeistert von dieser Karosserieform“, erzählte Ford Mitarbeiter und begeisterter Pumafahrer, Andreas Ahrens, „Ford hatte den Mut, so etwas in Kleinserie zu bringen und wurde nachher sogar vom Erfolg überrascht.“

Olaf Hansen, Marketing Kommunikation Ford Deutschland, war sehr erfreut, von seinem Bürofenster aus so vielen Pumas aus verschiedenen Ländern zu sehen. Besonders freute er sich, als er unter den angereisten Raubkatzen den 24-Stunden-Rennen-Puma der Familie Federau entdeckte: „Mit diesem Fahrzeug habe ich meine ersten Rennen auf der Nordschleife mit zwei Arbeitskollegen gefahren und es gibt nichts schöneres nach so vielen Jahren das Auto hier heute wieder zu sehen! Wir schauen mit Stolz auf einer langen Fahrzeughistorie zurück und das sind dann solche Momente, wo man sich enorm darüber freut, dass unsere Modelle auch in der Vergangenheit so viele Enthusiasten gefunden haben und sie heute noch wertgeschätzt werden.“ 

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