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 Wie wird der neue Ford Transit auf zehn Jahre Schwerstarbeit vorbereitet?

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LOMMEL, Belgien – Bei wenigen Produkten wird heute vorausgesetzt, dass sie nach zehn Jahren immer noch einwandfrei funktionieren – vor allem, wenn sie Tag für Tag extrem rauen Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind.
 
Ford hat mit einem beschleunigten Alterungsprozess sichergestellt, dass der neue Transit langfristig überzeugt. Dabei wurde mit der neuesten Version dieses legendären Kastenwagens in sechs Monaten so grob umgegangen, wie es Kunden nur in zehn Jahren Nutzung möglich wäre.
Im Laufe der Belastungstests wurde der Transit auf einer Gesamtstrecke von 11 Millionen Kilometern – was 275 Weltumrundungen entspricht – bei Kunden und auf hochmodernen Prüfgeländen unter extremen Bedingungen und bei Temperaturen zwischen 40 °C und 40 °C durch die ganze Welt gefahren.
„Viele Kunden würden wohl kaum für möglich halten, was dieses Fahrzeug schon alles durchgemacht hat“, so David Gregory, Transit Chief Programme Engineer bei Ford of Europe. „Wir haben den Transit so schlecht wie möglich behandelt und ihn an seine Grenzen getrieben. Wir sind erst zufrieden, wenn unser neues Fahrzeug die Aufgaben mit Bravour meistert – und genau das hat der Transit geschafft.“
Da dies der erste Transit ist, der sowohl in Europa als auch in Nordamerika verkauft wird, wurde die Belastungsfähigkeit des brandneuen Modells sowohl am Ford-Werk in Lommel (Belgien) als auch in Romeo, Michigan, in beschleunigten Testprogrammen geprüft.
 
In Lommel hat Ford den neuen Transit – als Kastenwagen, Fahrgestell und Personentransporter – mit 30 schonungslosen Tests auf die Probe gestellt. Dazu gehörte der allgemeine Anhängerbelastungstest, der bei Höchstgewicht mit vollbeladenem Anhänger durchgeführt wurde.
 
Zu den weiteren extremen Herausforderungen zählten zwei Monate Nonstop-Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit sowie schonungslose Fahrten über holprige Schotterpisten und durch Salzwasser- und Schlammpfützen. Darüber hinaus wurden die Prototypen durch einen zwölfwöchigen Aufenthalt in speziellen Kammern mit extrem hoher Luftfeuchtigkeit auf ihren Korrosionswiderstand getestet und mussten einen Monat lang nonstop Achten fahren.
 
Außerdem haben die Ingenieure den neuen Transit mehr als 5.000 Mal über eine mit Schlaglöchern übersäte Holperpiste getrieben. Bei einer weiteren Bewährungsprobe wurde der Wagen bei 60 km/h über einen 140 Millimeter hohen Bordstein gefahren.
Bei den Tests auf dem werkseigenen Prüfgelände in Romeo hat Ford als erster Automobilhersteller Roboter für Testfahrten eingesetzt. Die Gestaltung des Prüfgeländes in Michigan ermöglicht den Einsatz von fortschrittlichen Roboter-Fahrern, die die Lenkung, die Beschleunigung und das Bremsen kontrollieren können, während sie einer vorprogrammierten Strecke folgen. Dies erlaubt Nonstop-Belastungstests auf den anspruchsvollsten Untergründen. Professionelle menschliche Fahrer müssen sich auf solchen Strecken auf zwei bis drei Stunden lange Schichten beschränken, um ihre Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen.
Ford hat die Prototypen des Transit auch an anderen sorgfältig ausgewählten Orten in Europa, Nordamerika, Afrika und Asien getestet. Die Fahrzeuge mussten in Arizona, Dubai und Südafrika Temperaturen von bis zu 40 °C aushalten, in Finnland und Kanada bitterkalte -40 °C ertragen und beschwerliche Reisen durch Europa, Russland, den Nahen Osten, die Türkei und die USA überstehen – von den österreichischen Alpen bis ins kalifornische Death Valley.
 
Bereits vor seiner Markteinführung hat das neue Modell unter härtesten Alltagsbedingungen mehr als 500.000 km bei vielfahrenden Transit-Kunden zurückgelegt. Im Rahmen der zehntausende Stunden langen Motortests hat Ford den 2,2-Liter-Duratorq-Dieselmotor des neuen Transit an speziellen Prüfständen, mit denen das Fahrverhalten in der Stadt bei hoher Belastung simuliert wird, über 46 Tage hinweg ohne Unterbrechung auf die Probe gestellt. Außerdem wurden Prüfanlagen für einzelne Komponenten benutzt, um schwierigste Alltagsbedingungen zu simulieren und in nur 30 Tagen den kompletten zehnjährigen Lebenszyklus eines Fahrzeugs zu reproduzieren.
 
Als direkte Folge dieses Testprogramms konnte Ford am Transit mehr als 100 entscheidende Verbesserungsmöglichkeiten feststellen und bearbeiten. Zu den so umgesetzten Verbesserungen gehören die Umgestaltung der Seitenschiene des Jumbo-Modells und die Verstärkung des Querträgers bei den Fahrgestellmodellen.
 
„Indem wir den Kastenwagen bis an seine Grenzen getrieben haben, konnten wir ein stärkeres, robusteres Produkt erzeugen. Für den Kunden bedeutet dies, dass der Transit im Arbeitsalltag immer zuverlässig ist, egal wie schwer seine Arbeitsbedingungen sind“, fügte Gregory hinzu.
Der neue Transit ist das Flaggschiff der komplett umgestalteten und erweiterten Ford Transit-Modellreihe und ist ab sofort neben dem Transit Custom, Transit Connect und Transit Courier in ganz Europa erhältlich.

  

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19.06.2014 00:00