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 Schwierige Bedingungen beeinträchtigen die Rallye Monte-Carlo

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BRENTWOOD, England – Die Rallye Monte Carlo wurde der an sie gerichteten Erwartung gerecht, eine der schwierigsten Rallyes überhaupt zu sein, als die Veranstalter wegen tückischer Streckenbedingungen gezwungen waren, zwei Rennen aus Sicherheitsgründen abzubrechen.
 
Mads Østberg von Qatar M-Sport war der erste Fiesta-RS-WRC-Fahrer, der den sechsten Platz nach Hause brachte. Trotzdem zeigte sich der Fiesta während der ganzen Rallye durchaus wettbewerbstauglich und alle vier Rennfahrer von Qatar M-Sport erzielten Bestzeiten in diesem Rennen – Thierry Neuville im Shakedown, Evgeny Novikov im SS6 und SS7, Juho Hänninen im SS9 und Østberg im SS12.
 
Novikov steuerte auf einen starken Podiumsplatz zu, doch er konnte den hinterhältigen Bedingungen, die auf der furchterregenden ‘Col de Turini’-Strecke in der 14. Wertungsprüfung lauerten, nicht standhalten. Drei Kilometer nach dem Start wurde das linke Hinterrad seines Fiestas beschädigt, weswegen der Russe ausscheiden musste. Er beeindruckte mit seiner Leistung, obwohl das erst sein zweiter Auftritt in dieser Saison war.
 
Die mangelnde Griffigkeit des SS14, verursacht durch Schneeschmelze und Eis, war für seinen Teamkollegen Juho Hänninen eine echte Herausforderung, dessen Fiesta, der die Farben Katars trägt, am linken Vorderrad beschädigt wurde. Der Finne hatte einen guten Lauf – er erzielte Bestzeiten im SS9 und war um ganze 6,6 Sekunden schneller als sein nächster Rivale.
 
Die meisten Hürden mussten jedoch Østberg und sein Beifahrer Jonas Andersson meistern. Mit einem Etappensieg am dritten Tag der Rallye gelang dem Norweger ein so eindrucksvolles Monte-Carlo-Debüt, wie es nur einer Handvoll Rennfahrern gelungen ist. Mit seiner gelassenen Fahrweise am letzten Tag bewies Østberg Reife und Geschwindigkeit.
 
Trotz seiner Bemühungen, ein Unglück zu verhindern, geriet er im SS16 ins Rutschen, wobei der Heckbereich seines Fiestas beschädigt wurde. Doch der 25-Jährige ließ sich nicht aus der Fassung bringen. Nachdem er es wieder auf die Piste zurückgeschafft hatte, sicherte sich Østberg den sechsten Platz, als die Veranstalter den Entschluss fassten, die letzten zwei Etappen aus Sicherheitsgründen abzubrechen.
 
„Wenn man die Bedingungen in Betracht zieht, denen wir hier ausgesetzt waren, bin ich überaus glücklich, die Rallye hinter mir zu haben und gute Ergebnisse bei einem für uns sehr schwierigen Rennen erzielt zu haben“, meinte Østberg. „Wir haben viel gelernt und viele Fortschritte gemacht, und das ist etwas sehr Positives. Ich freue mich schon auf Schweden und auf die dortige Rennstrecke, die ich sehr gut kenne!“
Teamchef Malcolm Wilson sagte: „Die Rallye wurde offensichtlich nicht so beendet, wie wir es uns vorgestellt haben, ohne Evgeny [Novikov] und Juho [Hänninen] im Zieleinlauf, aber dennoch glaube ich, dass wir viel Positives vom Rennen mitnehmen können.“
 
„Alle Fahrer waren in guter Form, und ich glaube, sie haben viel Potenzial gezeigt. Es ist immer eine riesige Herausforderung, Youngsters auf Rennen wie diesem antreten zu lassen. Hier ist die Erfahrung sehr wichtig, vor allem in diesem Jahr, als es die schlechtesten Bedingungen seit mehr als 20 Jahren gab.“
„Das ganze Team freut sich schon auf die bevorstehenden Rennen. Angesichts der Leistung, die diese jungen Kerle gezeigt haben, bin ich mir absolut sicher, dass sie im weiteren Saisonverlauf gute Chancen auf einige Spitzenplätze haben werden.“

  

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22.01.2013 00:00