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 Rally Dakar: Ein harter erster Tag für Ford

DATE: Will be calculated from "Release Start Date" field.

SAN LUIS, Argentinien – Gestern gab das Team Ford Racing sein mit Spannung erwartetes Renndebüt bei der Rally Dakar. Das Event ist seinem Ruf als härteste Rally der Welt vollauf gerecht geworden. Beide Teams hatten mit Schäden im Bereich der Mechanik zu kämpfen.

Lucio Alvarez/Ronnie Graue (308) und Chris Visser/Japie Badenhorst (329) fuhren kurz nach 6 Uhr in Rosario los und meisterten den langen Streckenabschnitt vor der Wertungsprüfung in Cordoba. Die anspruchsvolle Strecke war sehr steinig und schmal. Die Teams wurden gleich nach dem Start mit ihrer Gnadenlosigkeit konfrontiert, wobei die Bedingungen durch die glühende Hitze von 36 Grad noch erschwert wurden.
Leider trat nach 100 Kilometern ein Problem bei der Drosselklappe ihres Rangers auf. Eine Ersatzeinheit musste montiert werden, bevor sie das Rennen wieder aufnehmen konnten.
Das kostete die Argentinier ungefähr zwei Stunden, aber sie fuhren den Rest der Strecke und 224 km der Verbindungsetappe bis zum Biwak in San Luis ohne weitere Probleme. Mit ihrer Rennzeit von 4 Stunden, 25 Minuten und 44 Sekunden lagen sie am Schluss 2 Stunden, 5 Minuten und 8 Sekunden hinter den Siegern Carlos Sousa und Miguel Ramalho (Hayal) zurück.
Bis zur ersten Zwischenstation hielten Visser/Badenhorst Rang neun, gerade einmal 43 Sekunden hinter dem Führungsteam. Allerdings flogen sie aus dem Rennen, als sich die Radmuttern vom rechten Vorderrad lösten. Sie mussten dann auf den T4 Race Truck ihres Teams warten, der die Reparatur durchführte.
Es gelang ihnen, das Rennen zu beenden, jedoch mit einem Abstand von 4 Stunden, 34 Minuten und 38 Sekunden auf die Spitzenreiter.
Teammanager Neil Woolridge sagte: „Es ist ein enttäuschender Start für das Team Ford Racing, aber im Motorsport passieren eben solche Dinge. Das Team arbeitet intensiv daran, die Autos für morgen fit zu machen. Wir glauben, dass wir absolut wettbewerbsfähige Fahrzeuge und Crews haben, und sind uns sicher, dass beide Teams den Vorsprung auf die Spitzenreiter noch aufholen können.“

Nach einem weiteren frühen Start sind die Fahrer heute mit einer 304 km langen Verbindungsetappe konfrontiert - vor der 433 km langen Wertungsprüfung. Das ist die schnellste Wertungsprüfung bei der Rally, zumindest der erste Teil, wobei es hier zum ersten Mal über Dünen geht.
 
Es wird nicht nur eine kurze Begegnung auf Sand sein – auf den letzten 100 km wird die Erkundung der grauen Dünen von Nihuil sogar noch intensiver sein als bei den früheren Events. Der Sand ist dort deutlich fester, dadurch werden die technischen Fähigkeiten jedes einzelnen Teilnehmers einem echten Härtetest unterzogen. Kurz gesagt, es wird ein knallharter Wettbewerb.
 
Der Tag endet mit einer 62 km langen Verbindungsetappe bis zum Biwak in San Rafael.

  

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07.01.2014 00:00