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​Dr. Thomas Zenner, Rainer Friedfeldt, Dirk Borrmann, Dr. Roland Ernst
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 ONE Ford  - Die Erfolgsgeschichte der EcoBoost Motoren Entwicklung

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Der Ford EcoBoost-Motor mit 1,0 Liter Hubraum hat in vielerlei Hinsicht Maßstäbe gesetzt.
Seit der Markteinführung hat sich der hochmoderne Dreizylinder für Ford zum Erfolgs-Motor entwickelt: die Nachfrage ist hoch, er erhält glänzende Kritiken und ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem als „International Engine of the Year 2012“. Ähnlich revolutionär wie der Motor verlief auch die Entwicklung des sparsamen 1,0-Liter-EcoBoost.

„Die internationale Zusammenarbeit der Motorenentwickler war von Beginn an von Teamgeist und dem Einsatz für ein gemeinsames ONE Ford Ziel geprägt“, so Dr. Roland Ernst, Program Manager Powertrain Engineering. Die Teammitglieder kamen aus der ganzen Welt und brachten viele frische Gedanken mit. Die internationale Zusammenarbeit der Motorenentwickler war von Beginn an von Teamgeist und dem Einsatz für ein gemeinsames ONE Ford Ziel geprägt.“

Der Motor ist eine Gemeinschaftsentwicklung, an der sich Ford Experten aus ganz Europa beteiligt haben.  Aus dem Entwicklungszentrum in Köln Merkenich, wo die Konstruktion ihren Ursprung hatte, genauso wie aus den technischen Zentren im britischen Dunton und Dagenham. Und die Entwicklung begann buchstäblich mit einem weißen Blatt Papier.

Dr. Thomas Zenner, Supervisor Product  Planning und ebenfalls Mitglied in dem hundert Mann starken Entwicklungsteam für den 1,0-Liter-EcoBoost, sieht das ähnlich:  „Für uns als Ingenieure war es eine Sternstunde, praktisch ein „weißes Blatt“ zu erhalten mit der Maßgabe: Baue den besten Motor – ohne Einschränkungen! Und dann kam etwas ganz Großes dabei heraus.“
 

Erstes Entwicklungsziel war klassenbester Kraftstoffverbrauch zu bezahlbaren Kosten. Hierzu sollte ein radikales Downsizing Konzept verfolgt werden mit zusätzlichen Massnahmen zur Reduzierung von Reibungs-und Pumpverlusten. Als weitere Entwicklungsziele sollte der Kunde das Downsizing nicht spueren koennen. Das heisst: keine Einschraenkungen bei Leistungsentfaltung und Fahrleistungen, sowie eine hervorragende Laufkultur. Ein kompromissloses Gesamtpaket also. Es war ganz klar, dass existierende Motorenarchitekturen nicht dahingehend weiterentwickelt werden konnten, daher eine komplette Neuentwicklung.
 
Während der Eco Boost Produktentwicklung wurden innovative Ansätze gefunden und umgesetzt, um den Motor weiter zu verbessern. Ursprünglich wurde eine Ausgleichswelle vorgesehen, um die freien Massenmomente erster Ordnung auszugleichen. Das konsequente, unablässige Streben des Produktentwicklungsteams, die Reibung des Motors immer weiter zu reduzieren, führte zu der Idee, den Ausgleich über austarierte Unwuchten in Schwungrad und Kurbelwellendämpfer zu erreichen. Ein Prototyp wurde gebaut und getestet. Zur Freude des Teams mit hervorragendem Ergebnis. Sicherlich half hier auch die sehr kurze Kurbelwellenlänge, und so greifen gute Lösungen Hand in Hand. Im Ergebnis konnte die Ausgleichswelle vermieden werden, was eine erheblich Reduzierung der Reibung, des Gewichts und der Kosten ermöglichte, und das ohne Abstriche bei der Laufruhe zu machen.
 

„Das waren und sind alles Motoren-Fans‘, für die es das Allergrößte war, so frei entwickeln zu dürfen“, erzählt Dr. Roland Ernst. „Die Motivation war extrem hoch, weil alle ihr Wissen und ihre Erfahrungen in vollem Umfang umsetzen konnten. Wir hatten eine fantastische Teamarbeit und damit optimale Voraussetzungen innerhalb der Vorentwicklung.“
„Das neue Aggregat entstand von A bis Z in einer engen Kooperation von zahllosen Experten aus ganz Europa. Dies reicht von der Konstruktion bis hin zur Konzeption des hochmodernen Produktionsstandorts in Köln“, betonte Stephen Odell, Vorstandsvorsitzender und CEO Ford Europa beim Produktionsbeginn für den Motor in Köln im November 2011.
Die enge Zusammenarbeit schloss dabei nicht nur Fahrzeug- und Motoreningenieure ein. Auch der Einkauf und das Finanzcontrolling waren in die Entwicklung des Motors eingebunden
Eine „glückliche Konstellation“ nennt es Dr Roland Ernst, „dass ein erfahrenes Team gemeinsam etwas Neues erschaffen durfte“.
Rainer Friedfeldt, Supervisor Engine Architecture & Powertrain Engineering, fasst zusammen: „Alle Motorenentwickler an allen drei Ford Standorten haben ihren Teil dazu beigetragen, dass der Motor so ein Volltreffer geworden ist.“
In Vergleichstests hat der Motor immer die Nase vorn. Kürzlich in der Zeitschrift  Autobild (Heft 13/(13) in einem starken Wettbewerbsfeld mit Hybrid-, Elektro- und Dieselmotoren. Das spricht für sich!
 
ONE Ford
One Team – One Plan – One Goal
 

  

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17.05.2013 04:00