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Das Energieteam -  von links: Alexander Pawlowski (Leiter Druckguss), Oliver Roland (Energiebeauftragter Druckguss), Klaus Herweg (elektrische Instandhaltung Druckguss), Dr. Frank Balzereit (Ford Land Energieeffizienz)
Nicht abgebildet: Werner Wölwer (Energiemanagemenbeauftragter Druckguss), Werner Baudach (Energieteammitglied Druckguss)
 
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 "Go Further - Eine Idee weiter" – Ford Druckgusswerk schafft die Zertifizierung seines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 

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Das Energieteam des Druckgusswerks in Köln kann stolz sein:
 
Das Ford Team hat ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt und von externen Gutachtern zertifizieren lassen.

Die Verarbeitung von flüssigem Aluminium im Druckgussverfahren ist einer der energieintensivsten Arbeitsprozesse der Ford Werke GmbH. Umso wichtiger war für das Team die Vorgehensweise gemäß  ISO 50001: Zunächst wurden alle Hauptverbraucher und deren Energieeffizienz systematisch erfasst und bewertet, um sicherzustellen, dass kein Energieverschwender übersehen wird. Dann hat das Team einen Plan erarbeitet, mit dem die aufgedeckten Einsparpotentiale ausgeschöpft werden sollen.  Dazu wurden die einzelnen Maßnahmen nach Kriterien wie Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit priorisiert. 
 
Zugleich galt es, alle Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren: Eine Informationsveranstaltung der Werkleitung, Handzettel für die Kollegen und interne Energieaudits schärften nicht nur das Bewusstsein für einen sparsamen Umgang mit Energie, sondern regten die Belegschaft auch zu vielen Einsparideen und -vorschlägen an.
 
Insgesamt ermittelte das Team ein Einsparpotential von knapp 10%, das entspricht ca. 1,4 GWh im Jahr. Diese Einsparungen lassen sich etwa durch bedarfsgerechte Drehzahlreduzierung von Elektromotoren oder die Optimierung der Ofentemperaturen erreichen. Aber auch Verhaltensänderungen, z.B. konsequentes Abschalten von Energieverbrauchern nach Feierabend oder im Werkurlaub, tragen ganz erheblich zu geringeren Verbräuchen bei. Zur Kontrolle und Analyse der Wirksamkeit all dieser Maßnahmen gibt es am Kölner Ford Standort seit neuestem ein webbasiertes Metering- und Monitoringsystem: Für jede Halle und jedes Gebäude liefert das System aktuelle ebenso wie historische Daten zum Strom-, Wärme-  und Druckluftverbrauch.
Die Ford Tochtergesellschaft Cotarko führte schon 2010 ein ISO  50001-System ein, so dass die Ford Werke GmbH heute über zwei zertifizierte Bereiche verfügen.  
 
Bis Ende 2014 sollen alle Standorte und Werke der Ford Werke GmbH zertifiziert sein. Dies bringt nicht zuletzt spürbare Kostenvorteile, die Produktionsbetrieben in Deutschland bei Energieverbrauchsteuern und gegebenenfalls auch bei der Erneuerbare-Energien-Abgabe  gewährt werden, sofern sie zertifiziert sind. Die andere gute Nachricht: Das neue Ford-interne Energy Mangement Operating System (EMOS) erfüllt bereits einen Großteil der ISO 50001-Anforderungen und bildet somit das Grundgerüst des Energiemanagementsystems in Köln und Saarlouis. Anstoß zu EMOS ist das globale Ziel der Ford Motor Company, den Energieverbrauch pro Fahrzeug bis 2016 um 25% zu senken.

Schirmherr für die Einführung von EMOS in Europa und insbesondere am Standort Köln mit seiner Pilotfunktion ist Karl Anton. Betreut, koordiniert und technisch unterstützt wird das gesamte Projekt vom Ford Land Energy Effciency Team unter Leitung von Richard Douthwaite.
 
Die englische Fassung finden Sie unter "Go Further Teamcontent".

 

  

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17.07.2013 00:00