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 Ford geht mit großen Erwartungen ins

DATE: Will be calculated from "Release Start Date" field.

Salou, Spanien - Ford will seine offizielle Teilnahme an der FIA World Rally Championship in dieser Woche mit einem Höhepunkt beenden, wenn die Saison 2012 in Spanien zu Ende geht.
 
Nach der Entscheidung, das Werksteam am Ende des Jahres aufzulösen, streben Jari-Matti Latvala, Miikka Anttila und ihre Teamkollegen Petter Solberg und Chris Patterson bei der Rally de España vom 8. bis zum 11. November ein erfolgreiches Finale an.
 
Ford hat bereits mit dem Fiesta RS World Rally Car den zweiten Platz in der Hersteller-WM abgesichert. Der Titelkampf und die zweiten Platzierungen in der Serie der Fahrerwertungen sind bereits entschieden worden, aber beide Ford-Teams werden sich an einem Dreikampf um den dritten Platz beteiligen. Dreizehn Punkte reichen unserem Trio, von den maximal 28, die in Spanien vergeben werden.
 
Die Rally de España findet an der Costa Daurada im Ferienort Salou südwestlich von Barcelona statt und ist eines der abwechslungsreichsten Rennen der Saison. Traditionell war die Rallye ein reines Asphaltrennen auf makellosen Straßen in der Region Tarragona, aber sie wurde in den vergangenen Jahren mit der Einführung von Geschwindigkeitstests auf Kies zu einer Veranstaltung der gemischten Oberflächen weiterentwickelt.
Das Eröffnungs Eventam Freitag findet zu 90% auf Schotter statt, mit mehreren kurzen asphaltierten Abschnitten. Die größte Herausforderung wird die 44,02 km Terra Alta Wertungsprüfung darstellen, die auf drei unterschiedlichen Oberflächen stattfindet. Latvala und Solbergs Fiesta RS WRC wird für den Tag auf die Anforderung des Fahrens auf reinem Schotter vorbereitet, danach stellt das Team für die letzten beiden Events das Setup auf Asphalt ein.
 
Die Asphaltstrecken sind schnell und sind echten Rennstrecke voll vergleichbar. Sie sind glatt, oft geradezu poliert, und können rutschig werden, wenn manche Fahrer die Ecken schneiden, um wichtige Zehntelsekunden zu sichern. Dabei bringen sie Steine und Schmutz auf die Oberfläche, die dann den nachfolgend Fahrenden das Leben schwer machen.
 
Latvala hat  neun Punkte Vorsprung auf Solberg, und der 27-jährige Finne ist zuversichtlich, da er im letzten Monat in Frankreich als Zweiter seiner Meinung nach seine beste Leistung auf Asphalt gebracht hat. Er wurde letztes Jahr in Spanien Dritter, sein bestes Ergebnis dort, bei insgesamt acht Starts.
„Es ist ein Traum von mir, eine Asphalt-Rallye zu gewinnen, und ich habe immer gedacht, dass Spanien mir die beste Gelegenheit dazu geben könnte", sagte er. "Aber um dazu in der Lage zu sein, muss ich nach dem Eröffnungstag auf Schotter in einer guten Position sein. Eine starke erste Etappe wird mir eine gute Ausgangsposition verschaffen, von der aus ich dann in den beiden darauffolgenden Tagen auf Asphalt mein Bestes geben kann.
„Die Straßen sind glatter und breiter als anderswo in der Serie. Sie werden auch von der Öffentlichkeit genutzt, so dass sie hervorragend gepflegt sind. Viele Reparaturarbeiten wurden durchgeführt, um sicherzustellen, dass es weit weniger Gelegenheiten zum Schneiden der Ecken gibt. Dies ist jetzt nur noch an ganz wenigen Stellen möglich. Das Schneiden zieht eine Menge Schmutz auf die Straßen und das bedeutet schlechtere Bedingungen für uns alle.“
Latvala absolvierte unter unterschiedlichen Bedingungen mehr als 200 km Trainingsstrecken in der vergangenen Woche. „Es war feucht und kühl am Morgen und vollständig trocken im Laufe des Tages. Das war eine gute Erfahrung, weil die Rallye später im Jahresverlauf stattfindet als normal, und das ist genau die Art von Bedingungen, der wir uns wahrscheinlich auch hier ausgesetzt sehen werden", fügte er hinzu.
Solberg hat schon viel Erfahrung in Spanien gesammelt; der 37-jährige Norweger bereitet sich auf seinen 11. Start dort vor. Sein bestes Ergebnis erreichte er im Jahr 2010, als er Zweiter wurde. Er hatte den finalen 250 km Asphalt-Test gewonnen und beschrieb diesen als "die beste Test-Session des ganzen Jahres".
„Ich habe die Arbeit, die wir getan haben, genossen, und dies hat mir zusätzliches Vertrauen für die Rallye gegeben", schwärmte er. "Mein Ziel ist klar – ich fahre auf Sieg. Das ist mir wichtiger als die Jagd nach einer Medaille als Dritter in der Meisterschaft. Wenn ich Punkte als Dritter  gewinne, dann ist das ein Bonus, aber eine Goldmedaille für den Gewinn der Rallye würde mir weit mehr als Bronze in der Meisterschaft bedeuten.
„Es ist die letzte Runde - und beide Titel sind entschieden worden, so wird es eine Menge von Leuten geben, die nichts zu verlieren haben und die schwer drängeln werden. Es ist eine tolle Rallye und der Asphalt ist schnell und glatt. Hier kommt die WRC einem Rennen auf einer echten Rennstrecke am nächsten. Gemischte Oberflächen haben andere Risiken als die Serie, aber ich bin nicht scharf auf Schotter und Asphalt direkt nacheinander. Es sollte das eine oder das andere sein ", sagte Solberg.
 
Die Route der Rallye
Der Großteil der Strecke ist aus den vergangenen zwei Jahren bekannt, aber 2012 kommt das Rennen erstmalig in die Innenstadt von Barcelona. Der Beginn der Zeremonie ist am Donnerstagabend und am Freitag gibt es eine besondere Etappe auf der Salou-Strandpromenade ist.
 
Der Salous Port Aventura Temenpark beherbergt den einzigen Service Park der Strecke, und das Rennen bezieht die gesamte Region Tarragona ein. Nach der Qualifikation am Donnerstagmorgen geht es für die Fahrer nach Barcelona zum Start in der Plaza de la Catedral.
Das Öffnungsevent, das am Freitag westlich von Salou stattfindet, besteht aus 90% Schotter und beinhaltet einen neuen Test in den frühen Morgenstunden und eine kurze gemischte Oberfläche in der Abendetappe entlang der Strandpromenade des Orts. Das zweite Asphalt-Event findet im Nordwesten statt und besteht aus zwei Durchgängen auf der 45,97 km lange El Priorat-Teststrecke, einer der längsten der Saison.
Der letzte Tag spielt sich näher bei Salou ab und besteht aus der Power Stage, mit Bonuspunkten für die schnellsten drei Fahrer. Die Wettbewerber absolvieren 18 Teilprüfungen von insgesamt 405,46km bei einer Gesamtstrecke von 1391,73 km.

  

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11.11.2012 00:00