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​From left side/von links: Guido Frank, Andreas Zieleznik, Frank Pankauke, Theo Streit (Werkleiter Motorenwerk), Herbert Statetzny (Projektleiter), Mehmet Senquel, Hans-Dieter Fischenich and Ralph Schwister. Not on the photo are/nicht auf dem Foto: Friedrich Boll, Victor Becker and Frank Mühlebach
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 ​Ford Team hilft beim Wiederaufbau der Firma Nemak, Dillingen

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„Go Further – Eine Idee weiter“, heißt unser globales Markenversprechen. Es zeigt der Öffentlichkeit, wie wir uns von anderen Automobilherstellern unterscheiden.
Wie sehr Ford Mitarbeiter diese Idee leben und umsetzen zeigt sich an folgendem Beispiel.
 
Am 24.07.2012 brach in der Gießerei der Firma Nemak in Dillingen ein Brand aus, der durch Mitarbeiter vor Ort nicht gelöscht werden konnte.
 
Das Unternehmen Nemak, gegründet 1979, ist ein globaler Hersteller von Motorblöcken und Zylinderköpfen und vergießt ausschließlich Aluminiumlegierungen. Im Werk Dilllingen/Saar werden jährlich ca. zwei Millionen Motorblöcke hergestellt.
 
Durch einen Roboterfehler war über 700° C heißes Aluminium ausgelaufen und hatte Kabel und Anlagetechniken in sekundenschnelle entzündet. Die Produktionsstätte wurde im Bereich der eigentlichen Gießerei über drei Etagen stark beschädigt. In einer für Ford entscheidenden Fertigungslinie war die Teilefertigung für den Ford Explorer, den Ford Fusion (USA) und den Focus ST nicht mehr möglich. Im Ford Werk Valencia war dadurch die Produktion nach den Werksferien gefährdet, da Nemak hier der Hauptlieferant für über 10.000 EcoBoost Motorblöcke pro Woche  ist.
 
Jim Tetreault,Vice President North America Manufacturing bat Ford Köln um Unterstützung für das betroffene  Werk in Dillingen.
 
Nun zeigte sich, dass Ford Mitarbeiter das Go Further Versprechen leben. Wir helfen –unkompliziert und unbürokratisch! Mit dem gemeinsamen Ziel, die Produktion in Valencia zu garantieren.
 
Innerhalb von zwei Tagen bildete sich ein Freiwilligen Team aus dem Kölner Motorenwerk und Schmiede, der Kölner Zentralwerkstatt, sowie dem Saarlouiser Rohbau/Presswerk. Neben den Ford Teams waren rund 30 regionale Firmen und Reinigungsdienste eingebunden, den Wiederaufbau gemeinsam zu starten. Projektleiter des Ford Unterstützungsteams, Herbert Statetzny aus Köln, selbst insgesamt drei Wochen vor Ort: „So etwas habe ich noch nicht gesehen. Alles war verbrannt! Wir waren fassungslos. Es ist ein Wunder, dass niemand zu Schaden gekommen ist“.
 
Nachdem ein Reinigungsteam die Arbeit in der Produktionshalle überhaupt ermöglichte, wurden Teile demontiert, ausgetauscht, gereinigt und wieder montiert.
 
Mitarbeiter aus 20-30 verschiedenen Firmen waren gemeinsam im Mehrschichtsystem tätig.   Nach abgeschlossener Analyse was genau passiert ist, wurden mit Ford Saarlouis gemeinsam Bedarfe ermittelt, qualifiziertes Personal ausgewählt und für das Projekt freigestellt. Ersatz- und Maschinenteile über Ford oder externe Unternehmen besorgt und bereitgestellt. Auch die Kölner Werksfeuerwehr war durch Feuerschutzmaßnahmen in den Prozess eingebunden. Um die Kollegen nicht zu gefährden, wurde der Einsatz auch unter Arbeitssicherheitsgesichtspunkten überwacht.
 
Ein täglicher Report zwischen Köln und Saarlouis stellte den Projektablauf sicher, da permanent Zeit und Bedarf zu klären waren. Um 16.00 Uhr fanden täglich Telefonkonferenzen mit Ford USA statt. Die Ergebnisse wurden anschließend an Jim Tetrault und Alan Mullaly berichtet.
 
Dank der guten Zusammenarbeit, dem Engagement und der guten Kooperation mit unserem Zulieferer Nemak wurde das Unmögliche möglich gemacht:
 
Gemeinsam konnte in nur 17 Tagen die Produktionsstätte wieder hergerichtet und ein Produktionsausfall in Valencia verhindert werden.
 
Auch, weil die Ford Mitarbeiter in den Werken Köln und Saarlouis in dieser Zeit freiwillig, unbürokratisch und unkompliziert die Mehrarbeit in den Schichten ihrer abwesenden Kollegen übernommen haben!
 
Gemeinsam eben - Eine Idee weiter!
 

  

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Ja
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17.12.2012 00:00