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 Fiestas dominieren die Top 10 der Rallye Sweden

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KARLSTAD, Schweden - Mads Østberg, Mitglied des Qatar M-Sport World Rallye Teams, erkämpfte sich an diesem Wochenende bei der Rallye Sweden zum dritten Mal in Folge einen Platz auf dem Siegertreppchen.
 
In der zweiten Etappe der FIA World Rallye Championship (WRC) haben sich ebenso Thierry Neuville und Juho Hänninen aus dem Qatar World Rallye Team mit dem fünften bzw. sechsten Platz bewährt. Østbergs Teamkollege Evgeny Novikov ließ sich von einem Überschlag nicht entmutigen, nahm das Rennen wieder auf und wurde Neunter.
 
Sieben von M-Sport gebaute Fiesta-Rallyewagen haben bei diesem Rennen gepunktet. Nicht nur Østberg sicherte sich einen Platz auf dem Siegertreppchen, auch Yazeed Al-Rajhi steuerte seinen Fiesta RRC zum Sieg und wurde somit Zehnter in der Gesamtwertung der WRC-2-Serie.
 
Østbergs Ziel war natürlich ein Sieg, doch auf den schneebedeckten Strecken gestaltete sich der Start für ihn schwierig. Mit seinem Fiesta RS WRC, der ein Wasserleck hatte, bekam der Norweger 20 Strafsekunden für verspäteten Check-In. Am Ende des zweiten Tages holte er den Rückstand jedoch auf und wurde Gesamtdritter.
 
Am letzten Tag lieferte Østberg sich einen spannenden Kampf um den dritten Platz mit dem Vorjahressieger Jari-Matti Latvala, doch er behielt die Nase vorn. Mit durchgehend perfekter Kontrolle des Tempos sicherte sich der 25-Jährige eine Reihe an Bestzeiten, wodurch er seinen Podiumserfolg auf den frostigen Strecken absichern konnte.
 
Mit einem beeindruckenden zweiten Auftritt bei der Rallye Sweden zeigte Neuville wahres Potenzial auf dem Untergrund, den er am wenigsten bevorzugt. Der Belgier nutze das Rennen, um ein neues Geschwindigkeitsaufzeichnungssystem zu perfektionieren. Es gelang Neuville, den Fiesta RS WRC ohne Probleme ins Ziel zu steuern und dabei wahre Geschwindigkeitsblitze zu zeigen. Neben dem Etappensieg am Samstagabend beim Super Special in Karlstad holte sich der Youngster noch den begehrten Colin’s Crest Award – er legte mit seinem Fiesta einen Hochstart über 35 Meter hin, womit er Hunderte Fans an der Rennstrecke in helle Begeisterung versetzte.
 
Der Belgier setzte auch am letzten Tag seine beeindruckende Fahrt fort. Neuville hielt sich von den Schneewehen fern und steuerte seinen Fiesta auf den fünften Platz in der Gesamtwertung, was das beste Ergebnis bei einer Winter-Rallye in seiner gesamten bisherigen Karriere ist.
 
Hänninen, der sich über den größten Teil der Rallye ein strammes Duell mit Neuville lieferte, konnte ein konstantes Tempo aufrecht erhalten, bis er in der Endrunde am Samstag in einer Schneewehe stecken blieb und deshalb gezwungen war, seine Position an seinen jungen Teamkollegen abzugeben. Der Finne blieb aber gelassen und beendete das Rennen auf Platz sechs.
 
Novikov, der ebenfalls seine Fähigkeiten als Weltklasse-Fahrer unter Beweis stellte, beeindruckte mit seinem zweiten Auftritt bei dem schneebedeckten Rennstrecken-Klassiker. Obwohl der Russe in diesem Rennen nur Wissen und Erfahrung sammeln sollte, lag er lange auf der bemerkenswerten fünften Position und damit nur ein paar Sekunden hinter den Bestzeiten.
 
Doch die Katastrophe kam im zweiten Lauf der Kirkenær Special Stage, als er mit überhöhter Geschwindigkeit in eine scharfe Kurve fuhr und sich mit seinem Fiesta RS WRC überschlug. Das kostete den Moskauer wertvolle Minuten und warf ihn auf Platz neun in der Gesamtwertung zurück. Obwohl die Windschutzscheibe des Fahrzeugs bei dem Überschlag komplett zersplittert worden war und zudem auch das Armaturenbrett einige kleinere Schäden davongetragen hatte, erwies sich das Auto dennoch als äußerst zuverlässiger Partner, und Novikov erzielte dann im folgenden Rennen die viertschnellste Zeit.
 
Am Schluss sprang Matthew Wilson für Nasser Al-Attiyah ein, der sich gesundheitlich unwohl fühlte, und kämpfte sich durch den Schnee an die Spitze des Fahrerfeldes. Nach einem Überschlag am Samstag wurde der Brite dazu verdonnert, den Schneeräumer für die anderen Fahrer zu spielen, und konnte daher keine Bestzeiten mehr erzielen. Er kam auf Platz 27 in der Gesamtwertung.
 
„Wir haben heute ein paar fantastische Auftritte unserer Fiesta-Fahrer sehen können, und es ist großartig, sieben unserer Autos in den Top 10 zu sehen“, sagt Teamchef Malcolm Wilson.

  

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13.02.2013 10:00