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 Fiesta RS WRC nehmen die weltweit härteste Rallye in Angriff

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​ATHEN, Griechenland – Jeder Rennfahrer träumt davon, seiner Karrierebilanz einen Sieg bei der Akropolis-Rallye in Griechenland hinzufügen zu können, einer der prestigeträchtigsten Veranstaltungen der FIA Rallye-Weltmeisterschaft. Die Rallye wird nämlich auf höchst unebenen Bergstraßen bei unglaublich heißen Temperaturen ausgetragen - und deshalb benötigt man sowohl einen wachen Geist als auch erhebliche Muskelkraft, um hier einen Sieg zu erringen. Die Ford Fiesta RS WRC des Qatar M-Sport World Rally Teams werden Ende dieser Woche versuchen, davon zu profitieren.
 
Die Rallye-Route, voller Spitzkehren und mit verstreut liegenden Steinen übersät, ist die wohl schwierigste des Jahres und fordert Mensch und Maschine gleichermaßen. Dabei kommt es darauf an, Motor und Bereifung überhaupt funktionsfähig zu halten, und da unter dem ständigen Beschleunigen und Bremsen die natürliche Luftzirkulation leidet, können die Temperaturen im Cockpit bis auf 50 ˚C steigen, was nur Fahrern und Beifahrern mit optimaler körperlicher Kondition eine Chance lässt.
 
Auf einer Rallye, bei der ein zuverlässiges Auto von entscheidender Bedeutung ist, werden beeindruckende 46 Prozent der teilnehmenden Fahrer am Steuer eines Ford Fiesta sitzen.
 
Mads Østberg tritt mit der Absicht an, auf der Rallye der Götter für Furore zu sorgen, und in der Hoffnung, sich damit einen Podiumsplatz zu sichern, ein Ziel, an dem er im Vorjahr nur äußerst knapp vorbeigeschrammt war. Der Skandinavier belegte damals den vierten Platz – und angesichts seines aktuellen Tempos ist er recht zuversichtlich, diesmal noch besser abzuschneiden.
 
Sein Teamkollege Evgeny Novikov hat auch beste Erinnerungen an die Akropolis- Rallye – eine Veranstaltung, die ihn 2009 als den jüngsten Etappensieger aller Zeiten in die Rekordbücher katapultierte. Nicht ganz zufrieden mit diesem einen Etappensieg fuhr der Russe auf vier der vorgesehenen Geschwindigkeitstests die schnellste Zeit, und sicherte sich damit im Alter von 18 Jahren, 8 Monaten und 24 Tagen eine eindrucksvolle Bilanz, die bislang noch nicht übertroffen wurde.
 
Unmittelbar nach seinem sechsten Sieg in Folge in der FIA Middle East Rally Championship (MERC) wird Nasser Al-Attiyah in Griechenland zur Qatar World Rallye zurückkehren. Sein Sieg bei der Jordanien-Rallye war bereits der achtundvierzigste Erfolg für den Katarer in der MERC, und mit drei Siegen aus drei Rennen in der bisherigen Saison ist Al-Attiyah auf dem besten Weg, sich den rekordverdächtigen neunten Titel in dieser Rennserie zu sichern.
 
Auch der Belgier Thierry Neuville hofft auf ein starkes Ergebnis. Nachdem er sich  bei seinem Akropolis-Debüt im letzten Jahr einen beachtlichen sechsten Platz gesichert hat, will er nun bei seinem zweiten Versuch in die Top-Fünf kommen.

Die Rallye beginnt am Freitagmorgen mit einer Qualifikationsrunde, nach der sich die Teilnehmer auf den Weg zum zeremoniellen Start am berühmten Zappion in der griechischen Hauptstadt Athen machen. Als nächstes kommt die 47 km lange Kineta-Pissa Marathon-Etappe dran, danach ein Abendrennen von Kineta aus.
Am Samstag werden die Fahrer innerhalb von 12 Stunden acht Etappen fahren, wobei nur eine 30-minütige Servicepause erlaubt sein wird. Der Sonntag ist dann mit nur noch vier Etappen etwas weniger anstrengend, aber die Wiederholung der 30 km umfassenden Etappe um Loutraki bereitet den Teilnehmern schließlich die Bühne für den Zieleinlauf der diesjährigen Akropolis-Rallye.

  

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29.05.2013 03:15