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 Fahrverhaltens-Psychologe: Ford MyKey hilft jungen Fahrern trotz Risiko-Vermeidung dabei, das „Gesicht zu wahren“

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KÖLN, 11. Dezember 2012 – Der neue Ford Fiesta ist das erste europäische Fahrzeug von Ford mit MyKey-Schlüsselsystem. Dabei handelt es sich um einen Fahrzeug-Zweitschlüssel, der je nach Anforderung des Fahrzeughalters programmiert werden kann, und damit einen sicheren und verantwortungsvollen Fahrstil fördert. MyKey ermöglicht beispielsweise den Eltern von Fahranfängern die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit und der Lautstärke der Audioanlage. Darüber hinaus unterbindet MyKey die Deaktivierung von relevanten Sicherheits- und Fahrer-Assistenztechnologien.
 
Nach Einschätzung des britischen Fahrverhaltens-Psychologen Cris Burgess vermindert die MyKey-Technologie den Gruppendruck bei jungen Autofahrern. Trotz der Vermeidung von Risiken, wie etwa hohe Geschwindigkeiten, könnten die Fahranfänger in den Augen von gleichaltrigen Mitfahrern das „Gesicht wahren“, da sie das MyKey-System für ein eher vernünftiges und weniger „cooles“ Fahrverhalten verantwortlich mach können.
 
„Junge Fahrer möchten vielleicht sogar sicher fahren, aber der Druck von ihren Freunden oder anderen Passagieren führt mitunter zum Gegenteil“, sagte Burgess, Dozent für Psychologie an der Universität Exeter. „MyKey limitiert Fahrzeugfunktionen wie Höchstgeschwindigkeit oder maximale Lautstärke. Das nimmt jungen Fahrer den Druck von den Schultern und liefert ihnen einen glaubwürdigen Vorwand für eine sicherheitsorientierte Fahrweise“.
 
Ford hat das MyKey-Schlüsselsystem vor einigen Jahren in den USA eingeführt. Dort gehört es mittlerweile zur Serienausstattung der meisten Ford-Baureihen. Beginnend mit dem neuen Ford Fiesta, soll Ford MyKey bis 2015 auch in weiten Bereichen der europäischen Ford-Produktpalette serienmäßig verfügbar sein.

Die vom Fahrzeughalter programmierten Einstellungen werden jedes Mal übernommen, sobald der Ford „MyKey“-Schlüssel benutzt wird. Zu diesen Einstellungen zählen:
 
• Begrenzung der maximalen Lautstärke des Audiosystems bzw. Deaktivierung des Audio-Systems bei nicht angelegten Sicherheitsgurten

• Warntöne bei individuell eingestellter Höchstgeschwindigkeit zwischen 70 und 140 km/h
• Sicherstellung, dass bestimmte Assistenzsysteme nicht deaktiviert werden können, – dazu zählen das Elektronische Sicherheits- und Stabilitätsprogramm (ESP) und Active City Stop zur Vermeidung von Auffahrunfällen bei niedrigen Geschwindigkeiten
 
Burgess, dessen Kommentare ein Bestandteil beim heutigen Webinar zum Thema Ford MyKey sein werden, sagte, dass insbesondere junge Männer besonders anfällig sind für Gruppendruck durch Gleichaltrige und entsprechend risikoreiches Fahren. Nach Angaben des Ministeriums für Verkehr in Großbritannien sind allein im Vereinigten Königreich 27 Prozent der männlichen Fahrer in der Altersgruppe zwischen 17 und 19 Jahren innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten nach bestandener Fahrprüfung in einen Verkehrsunfall verwickelt.
„Es handelt sich um ein Problem, das wir angehen müssen“, fügte Burgess hinzu. „Die Feldforschung hat eine Reihe von Ursachen identifiziert, die gerade bei jungen Fahrern zu Unfällen führen. Die Ablenkung durch mobile Technologien oder Entertainment-Systeme und überhöhte Geschwindigkeiten sind sicherlich die wichtigsten Faktoren, in diesen Bereichen bietet die MyKey-Technologie eine direkte Kontrollmöglichkeit durch die Fahrzeughalter.
 
Der deutsche Ford MyKey-Ingenieur, Hans-Christian Zübert, sagte: „MyKey lässt Eltern ruhiger Schlafen und ermöglicht Kindern, wertvolle Fahrerfahrung aufzubauen“.
 
„Das Bestehen der Fahrprüfung ist nur der Anfang, in der Praxis gibt es für die jungen Leute noch viel zu lernen“, sagte Zübert. „MyKey bedeutet, dass Eltern ihren Kindern die neue Freiheit gönnen können – und gleichzeitig das Risiko für den Nachwuchs reduzieren“.
 
Das Ford „MyKey“-Schlüsselsystem zählt zu den serienmäßigen Sicherheits- und Fahrer-Assistenzsystemen des neuen Ford Fiesta (ab Ausstattungsvariante Trend).
 
Dr. Cris Burgess berät britische Behörden und Einsatzkräfte rund um das Thema Sicherheit im Straßenverkehr, insbesondere in Bezug auf das Fahrverhalten von auffällig gewordenen Auto- und Motorradfahrern. Seine Beratungstätigkeit umfasst außerdem Schulungen sowie Werbung und Marketing im Zusammenhang mit Verkehrssicherheitskampagnen.

  

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11.12.2012 05:08