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 Fünf Fiestas nehmen an Rallye in Schweden teil

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KARLSTAD, Schweden - Fünf Fiesta RS WRC Modelle treten zu Beginn der FIA World Rally Championship in dieser Woche für M-Sport und den Staat Katar auf den schneebedeckten Strecken der Rally Sweden an.
 
Wieder einmal stellt die Rally Sweden die zweite Etappe der Saison dar, gleich nach der Rally Monte-Carlo. Auch 2013 wird sie weiträumig angelegt sein, denn fast alle Etappen des ersten Tages finden im benachbarten Norwegen statt. Das Rennen findet bereits zum 60. Mal statt und das Basislager wird in Karlstad aufgeschlagen.
 
Die Rallye erstreckt sich über rund 360 Kilometer Rennstrecke auf 24 Etappen, von denen elf zwei Mal gefahren werden, und beginnt mit einer ganz besonderen Etappe auf der Trabrennbahn in Karlstad. Seit der letzten Saison 2012 wurden einige Änderungen in der Rallye vorgenommen.
Am Freitag werden die meisten Etappen in Norwegen stattfinden, mit einem Boxenstopp in Kongsvinger. Nach einer Neugruppierung jenseits der Grenze in Schweden werden die Crews dann in Hagfors ihre Wartungsarbeiten vornehmen lassen, bevor sie in Karlstad ein zweites Rennen auf der ganz speziellen Strecke der Stadt fahren.
 
Am zweiten Renntag wird auf den klassischen Strecken gefahren, darunter auch in Sagen, Fredriksberg und Vargasen. Auf letzterer befindet sich der berühmte Colin‘s Crest Sprung, der nach dem verstorbenen Colin McRae benannt wurde. Am Samstag wird ein Rennen auf der Strecke der Hagfors-Arena ausgetragen, einer kurze Etappe vor dem permanenten Wartungspark.
 
Die Strecken am Sonntag liegen rund um Hagfors und schließen Rennen durch Rammen und Hagfors mit ein. Die Hagfors Power Stage ist die Krönung des Events. Dabei handelt es sich um dieselbe Etappe wie in Varmullsasen im Jahr 2010. Mit einer Länge von 15,42 km könnte diese Strecke ausschlaggebend für das Ergebnis der Rallye sein.
 
Die Rally Sweden, traditionell das einzig wahre Winter-Event des Jahres, bietet wie gewöhnlich eine einzigartige Herausforderung für die Teams, die inmitten des Värmlands mit Minustemperaturen zu kämpfen haben. Um diese extremen Bedingungen meistern zu können, werden die Fiestas mit dünnen Winterreifen von Michelin ausgestattet – in alle Reifen wurden mehr als 380 Wolfram-Metallstifte integriert, die sich durch den weichen Schnee schneiden, um auf dem harten Eis darunter Griffigkeit zu finden.
Doch nicht nur die Fahrzeuge müssen für diese harten Bedingungen gerüstet sein. Der beste Weg, um der klirrenden Kälte und dem hellen Schnee zu begegnen, sind Schuhwärmer und Blendschutzbrillen, mit denen die Crew ausgestattet wird. Die Fahrer können ihre Fiestas zudem gegen die Schneeverwehungen entlang der Strecken „lehnen“, um sie mit hoher Geschwindigkeit besser um die glatten Kurven lenken zu können. Aber mit zu viel „Anlehnung“ riskieren die Fahrer kostbare Minuten, die sie beim Ausgraben aus dem festen Schnee verlieren können.
Da der Winter in dieser Region in letzter Zeit allerdings milder geworden ist, könnte das Team auf eine etwas andere Landschaft als das Winterwunderland treffen, das zum Synonym für die Rally Sweden wurde. Schmelzender Schnee und freigelegter Kies könnten zu einer immensen Wichtigkeit des Reifenschutzes führen und je nach Umständen könnten einige lange Diskussionen über die optimale Rennreihenfolge für den ersten kompletten Wettbewerbstag auf das Team zukommen.
 
Nach einem soliden Start in die Saison beim Monte-Carlo-Debüt letzten Monat will Østberg weiterhin sein Bestes geben. Der 25-Jährige ist sehr erfolgreich in seinem Heimrennen und bei seinen letzten beiden Antritten schaffte er es auf das Podium.
 
Auch Nasser Al-Attiyah kommt mit seinem Debüt bei der WRC 2013 wieder zurück. Auf den winterlichen Strecken führt er die Qatar World Rally Team Kampagne an. Nach seinem letzten rekordverdächtigen zehnten Sieg bei der Qatar International Rally wechselt der Katarer nun von Sanddünen auf Schneewehen, immer auf der Jagd nach guten Ergebnissen.
 
Letzte Meldung: Nasser Al-Attiyah wird wegen Krankheit nicht an der Rally Sweden teilnehmen. Stattdessen wird der Katarer von dem Briten Matthew Wilson vertreten.
 

  

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06.02.2013 00:00