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 Erste Generation des Ford Ranger gewinnt „Das Goldene Klassik-Lenkrad“•Pick-up von 1982 wird „Klassiker des Jahres“

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KÖLN, 17. Oktober 2012 – Liebhaber klassischer Fahrzeuge lassen die Historie von Automobilen, die neben rationalen Eigenschaften „Meilensteincharakter“ besitzen oder eine besondere emotionale Wertigkeit transportieren, in der Gegenwart weiterleben. So sorgten jetzt die Leserinnen und Leser des Old- und Youngtimer-Magazins AUTO BILD KLASSIK dafür, dass Ford bei der Wahl zum „Goldenen Klassik-Lenkrad 2012“ mit der ersten Generation des Ford Ranger – sie kam 1982 in Nordamerika auf den Markt – einen Sieg einfahren konnte. Insgesamt 24.906 Leser sowie die User von www.autobild-klassik.de hatten in verschiedenen Kategorien unter anderem Klassiker des Jahres gewählt. In der Rubrik „Geländewagen“ entfielen dabei 3.975 Stimmen auf den Pick-up-Evergreen von Ford, der sich damit gegen neun Konkurrenten klar durchsetzte. Die feierliche Preisverleihung fand am 16. Oktober in Ingolstadt statt. AUTO BILD KLASSIK hatte „Das Goldene Klassik-Lenkrad“ zum dritten Mal ausgelobt.
 
„Dass die Historie von Old- und Youngtimern selbst im Nutzfahrzeugbereich so intensiv gelebt und gepflegt wird, unterstreicht deren Bedeutung für die Kultur und Identität einer Marke“, erklärte Bernhard Schmitz, Leiter Nutzfahrzeuge der Ford-Werke GmbH, anlässlich der Preisverleihung. „Deswegen ist eine solche Auszeichnung für uns ebenso bedeutend wie die für ein aktuelles Modell. Wir freuen uns sehr darüber und bedanken uns herzlich bei den Leserinnen und Lesern der AUTO BILD KLASSIK“.
 
Mit Schlagzeilen wie „Built for today´s truck market“ und „The new Ford Ranger joins America´s tough trucks“ setzte eine amerikanische Ford-Kundenbroschüre die damals neue Baureihe in den Kontext ihrer Zeit. So konnte der kompakte, in zwei Radständen lieferbare Ford Pick-up Nutzlasten von bis zu 1.620 lbs. (ca. 735 kg) transportieren und überzeugte dabei, gemessen an den Dimensionen und am Energiebedarf dortiger Fullsize-Pick-ups, mit deutlich niedrigeren Verbrauchswerten und Betriebskosten.
 
Als exklusives Konstruktionsmerkmal hatte die erste Ford Ranger-Generation eine so genannte „Twin-I-Beam“-Einzelradaufhängung mit jeweils einer separat geführten Achshälfte pro Seite. Das Antriebsangebot umfasst zwei Benzinmotoren mit 2,0 und 2,3 Litern Hubraum; die Kraftübertragung erfolgte über ein manuelles Vier-Gang-Getriebe, in der 2,3-Liter-Version wahlweise auch über eine Drei-Gang-Automatik.
 
Das Optionsprogramm ließ keine Wünsche offen. Zum gegen Aufpreis lieferbaren Ausstattungsangebot gehörten unter anderem ein Bremskraftverstärker, Zugvorrichtungen, ein Heckstoßfänger mit Trittstufe, eine Klimaanlage, eine Lenksäule und Rückenlehnen mit Neigungsverstellung, ein Heckschiebefenster, Zubehör zur äußeren Verschönerung der Karosserie sowie ein Radio-Kassetten-Gerät „for listening pleasure“.
Für dauerhafte Qualität sorgten umfangreiche Maßnahmen zum Schutz vor Korrosion: Zum Einsatz kamen unter anderem galvanisierte und verzinkte Bleche, verschiedene Komponenten aus Kunststoff und mit Aluminium versetztes Wachs.
 
Und wenn man dem Ford Ranger der ersten Generation aufgrund seiner stufigen Pick-up-Konturen auf den ersten Blick auch keinen strömungstechnischen Feinschliff unterstellen wollte, belehrte einen auch hier die Broschüre eines Besseren: Tatsächlich nämlich wurde die Aerodynamik im Windkanal so weit optimiert, dass der Luftwiderstandsbeiwert „cW“ des Ford Ranger um 20 Prozent niedriger lag als der des großen Bruders Ford F-Serie.

  

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17.10.2012 00:00