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 Eine Idee weiter für Kamerun

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​Tichi Mbanwie, Finanzanalyst bei Ford in Köln, geht eine Idee weiter um die Lebensumstände im Dorf Enwen in der Nord-West-Region Kameruns positiv zu beeinflussen. Mit Unterstützung seiner Ford-Kollegen gründete er den Verein Nahow e.V. (‚Nahow ist Pidginenglisch für ‚Wie geht’s?‘) mit der Zielsetzung, Enwen zu einem Modelldorf zu machen und den Bewohnern Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
 
Tichi Mbanwie stammt aus Enwen. Als er bei einem Besuch im Jahr 2008 die dortigen Lebensumstände sah, entschied er zu helfen, und zwar unter direkter Einbeziehung der Dorfbewohner und ihrer Wünsche.
 
Mit Hilfe dieses Projektes wurde im Jahr 2010 die baufällige Dorfschule wiederaufgebaut. In 5 Schulklassen werden mittlerweile fast 300 Kinder unterrichtet.
 
Im Frühjahr dieses Jahres konnte das zweite große Projekt abgeschlossen werden: der Bau eines Ausbildungszentrums für Näherinnen und Tischler. Aktuell befinden sich 15 Schneiderinnen und 10 Tischler in der zweijährigen Ausbildung. Sie erhalten ein Ausbildungsgeld von 20 Euro im Monat, das sich weitestgehend über Patenschaften finanziert. Erfreulicherweise können  2013 bereits 20 weitere Auszubildende geschult werden.
 
Das jüngste Projekt sieht die Beschaffung von Solarlampen für jeden der 200 Haushalte im Dorf vor. Über 1000 Menschen in Enwen haben kein Licht. D.h. ab 18.30 Uhr ist es in Enwen fast dunkel und das soziale Dorfleben ist stark eingeschränkt. Für die Kinder ist es schwierig, die Schulhausaufgaben zu erledigen.  Die Nutzung von Kerosinlampen führt bei den Menschen zu Atemwegserkrankungen und häufig zu Verbrennungen.
 
Weitere Projekte zur Verbesserung der Hygienesituation und der medizinischen Versorgung sowie ein Ausbau des Ausbildungszentrums.
 

  

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11.12.2012 00:00