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 Das Ford Fiesta-Duo macht sich startklar, um seine Erfolgsgeschichte auf der Rally GB fortzusetzen

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BRENTWOOD, Großbritannien – Morgen fällt in Wales der Startschuss für die Rally GB, und das WM-Team von Ford hat sich klar zum Ziel gesetzt, dass auch dieser Klassiker unter den Sportevents in seine Liste von Erfolgen eingehen soll.  Das „Blaue Oval“ schaffte es seit Beginn der FIA World Rally Championship im Jahr 1973 zehn Mal auf das oberste Treppchen des Siegerpodestes – ein Rekord, der bisher von keinem anderen Hersteller gebrochen werden konnte.
 
Für unsere derzeitigen Fahrer Jari-Matti Latvala und Petter Solberg stellt das Aufsetzen des Siegerkranzes keine neue Erfahrung dar.  Latvala und sein Beifahrer Miikka Anttila werden versuchen, ihren Sieg von 2011 zu verteidigen, bei dem sie in ihrem Ford Fiesta RS WRC mit einem Vorsprung von fast vier Minuten gewannen, genauso wie auch Solberg, der mit seinem Beifahrer Chris Patterson von 2002 bis 2005 vier Siege in Folge herausfuhr.
 
Die Fiesta RS WRCs erreichten 2011 acht von den ersten neun Plätzen.  Die Rallye 2012 wird sich vom letztjährigen Rennen allerdings stark unterscheiden.  Traditionell zeichnet sich die finale Runde der Championship im November durch Regen, Nebel, Eis und Schnee aus.  Da die Rallye GB in diesem Jahr allerdings schon im September stattfindet, sind die Witterungsbedingungen weitaus milder – und deshalb könnte dies die schnellste Rally GB aller Zeiten werden.
 
Cardiff, die Hauptstadt von Wales, befindet sich an der Südküste des Landes.  Dort befindet sich bereits seit dem Jahr 2000 der Start- und Zielpunkt des Rennens.  Die Rallye findet auf schmalen aber schnellen Waldstrecken mit Kiesbelag statt, die sonst nur von Lastwagen befahren werden, die Holz transportieren.
Romantische Alleen in hügeligen Wäldern bilden einen starken Kontrast zu weit geöffneten Bereichen auf offenem Militärgelände, und die Holzstapel, die die Route an manchen Stellen umsäumen, sind wahre Fallen für unachtsame Fahrer.  Die Straßen können während des zweiten Durchgangs noch etwas holpriger werden, und gelegentlich offen am Wegesrand herumliegende Felsbrocken stellen eine weitere Gefahr dar.
 
Die beiden Fiesta-Fahrer zeichnen sich nicht nur durch ihre bisherigen Siege aus, sie bringen auch eine Menge Rally-Erfahrung mit.  Der Finne Latvala begann seine Karriere in Großbritannien und ist bei diesem Wettkampf öfter angetreten als bei irgendeiner anderen WCR-Runde.  Dies ist seine elfte Teilnahme.  Der 37-jährige Norweger Solberg nahm erstmals 1998 an der Rally GB teil und tut dies in diesem Jahr nun schon zum fünfzehnten Mal.
 
„Ich liebe es, auf schmalen, schnellen, glitschigen Straßen wie diesen Rennen zu fahren und deshalb ist die Rallye GB in Wales eine meiner Lieblingsstrecken“; sagt der 27-jährige Latvala.  „Wir sind an die winterlichen Bedingungen, die hier herrschen, vollauf angepasst.  Falls es trocken bleibt, wird das Rennen um einiges anders aussehen.  Bei trockenem Wetter bieten die Straßen den Reifen gute Haftung, und dadurch können wir hohe Geschwindigkeiten erreichen.“
 
„Eine der wichtigsten Entscheidungen wird die Auswahl der Reifen sein.  Bei trockenem Wetter sollten wir Reifen aus hartem Gummi von Michelin verwenden, vor allem weil der Straßenbelag auf manchen Waldstrecken äußerst uneben ist.  Wegen der für uns geltenden Vorgaben können wir das allerdings nicht während des ganzen Rennens machen, also wird es eine Herausforderung sein, herauszufinden, wann man weiche Reifen und wann man Reifen aus Hartgummi verwenden soll.“
 
„Im Winter ist es wichtig, schlammige Bereiche rechtzeitig zu erkennen.  Wenn es etwas trockener ist, muss man nicht sonderlich aufpassen, aber in den Kurven ist doch äußerste Vorsicht geboten, weil das Auto dort leicht ausbrechen kann.  Baumstämme sind eine weitere Gefahr, besonders im waldreichen Wales.  Oft sind sie neben der Strecke aufgestapelt, und wenn sich nur einer der Stämme aus dem Stapel löst, kann der ganze Stapel ins Rutschen kommen und den Tag für etliche Fahrer augenblicklich beenden”, ergänzt Latvala.
Solberg gibt zu, dass die Rally GB bereits während seiner Saisonvorbereitung eines seiner ganz großen Ziele war.  „In Großbritannien bin ich bisher immer sehr erfolgreich gewesen, und dies ist eine Rallye, mit der ich mich voll identifizieren kann.  Ich genieße es, auf den Waldstrecken zu fahren, weil sie schnell sind und eine echte Herausforderung darstellen.  Man muss die ganze Strecke nutzen – und noch ein bisschen mehr – um die Geschwindigkeit hoch zu halten“, erläutert er.
 
„Präzises Kartenmaterial von der Gesamtroute ist essenziell wichtig, weil hervorstehende Äste oft die Sicht behindern.  Der frühe Zeitpunkt der Rallye in diesem Jahr wird sicherlich manches anders erscheinen lassen, und ich erwarte, dass die Wege an manchen Stellen schneller und unebener sind.  Das könnte auch eine echte Herausforderung für die Reifen werden.“
 
„Unser gesamtes Team hat seit der letzten Kies-Runde in Finnland hart gearbeitet, um noch höhere Geschwindigkeiten erzielen zu können.  Das hohe Tempo damals in Finnland hatte uns kalt erwischt.  Aber jetzt haben wir mit der Konkurrenz gleichgezogen und können voll mithalten; deshalb glauben wir nun an unsere Chance, uns dieses Mal den Sieg zu sichern“, fügt Solberg hinzu.

  

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13.09.2012 00:00