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 Barb Samardzich spricht beim Automobil Forum in München

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MÜNCHEN – Vergangene Woche nahm Barb Samardzich, COO von Ford of Europe, am jährlichen „Automobil Forum“ des Branchen-Wirtschaftsmagazins „Automobil Produktion“ teil und sprach zu einer Zuhörerschaft von 250-300 Entscheidungsträgern der Automobilindustrie darüber, was es bedeutet, Maßstäbe zu setzen.
 
In ihren Ausführungen zum Thema Benchmark in der Automobilindustrie sprach Samardzich auch ausführlich über den 1,0-Liter EcoBoost-Motor von Ford, der erst vor kurzem zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung als internationaler Motor des Jahres (International Engine of the Year) erhalten hat.
 
Lesen Sie nachfolgend den Vortrag von Barb Samardzich beim Automobil Forum:
 
Für den COO eines Unternehmens gibt es wahrscheinlich keine größere Herausforderung als vor einem Publikum zu sprechen, das aus Zulieferern, Wettbewerbern und Medienvertretern besteht. Deshalb fühle ich mich hier oben in der Tat ein klein wenig eingeschüchtert. Aber die Aufgabe wird mir dadurch erleichtert, dass ich hier ein Unternehmen vertrete, das in unserer Branche auf vielfältige Weise Maßstäbe gesetzt hat.
 
Zunächst einmal war Ford schon immer ein Maßstab für effiziente Serienfertigung und vor mehr als einem Jahrhundert Vorreiter bei der Montage großer Stückzahlen. Durch uns wurde der Traum, ein Auto zu besitzen, Realität – erst für Tausende, dann für Millionen und mittlerweile für Milliarden von Menschen.
Wir haben weltweit Fahrzeuge hervorgebracht, die vom Modell T bis zum Mustang und Focus reichen – dem derzeit bestverkauften Modell weltweit. Und wir leisten auch weiterhin Pionierarbeit bei der Einführung noch effizienterer Montageverfahren in unseren Werken auf der ganzen Welt.
 
Zweitens bin ich überzeugt davon, dass wir auch Maßstäbe setzen, wenn es darum geht, unsere Fertigungssysteme und unsere strategischen Schwerpunkte zügig so anzupassen, dass wir der geschäftlichen Wirklichkeit in Europa und weltweit Rechnung tragen.
Ford hat schneller und entschiedener als viele andere reagiert, als es darum ging, die eigenen Kapazitäten an die neue Marktlage in Europa anzupassen.
Wir haben einige harte Entscheidungen getroffen, gar keine Frage. Aber dort, wo wir umstrukturiert haben, haben wir damit immer ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt: Stärker als je zuvor daraus hervorzugehen – und uns so zu positionieren, dass wir profitables Wachstum und Arbeitsplätze schaffen.
Ein gutes Beispiel dafür ist unsere vor kurzem getroffene Entscheidung, unser Montagewerk in Köln zum einzigen europäischen Produktionsstandort für den nächsten Fiesta zu machen. Dies war nur möglich auf Grundlage einer innovativen und flexiblen Vereinbarung mit unserer deutschen Belegschaft. Es handelt sich hier um eine Vereinbarung, durch die Arbeitsplätze und Investitionen gesichert werden. Dies verschafft uns die Möglichkeit, einen Kleinwagen profitabel in Deutschland zu fertigen.
Insgesamt können wir dadurch viel effizienter arbeiten. Auf diese Weise schaffen wir eine „atmende Fabrik“, die es ermöglicht, die Produktion je nach Bedarf auszuweiten oder zurückzufahren, um so besser auf die tatsächliche Nachfrage eingehen zu können.
 
Drittens – und das ist vielleicht der wichtigste Punkt – setzen wir Maßstäbe, wenn es darum geht, innovative Produkte für eine breite Käuferschicht anzubieten. Auf diesen Bereich möchte ich heute den Schwerpunkt legen, indem ich Ihnen die Entstehungsgeschichte eines Motors schildere. Eines Motors, der so klein und gleichzeitig so leistungsfähig ist, dass er einen Rekord nach dem anderen bricht und Preise auf der ganzen Welt gewinnt. Eines Motors, der den Innovationsgeist symbolisiert, der für Ford die Triebkraft allen Handelns ist.
 
Aber bevor ich dazu komme, möchte ich ein wenig über die Herausforderung sprechen, die es bedeutet, Maßstäbe in unserer Branche zu setzen.
Das Auto ist das komplexeste Konsumgut der Geschichte, das von der innovativsten und wettbewerbsstärksten Branche weltweit hergestellt wird. Einer Branche, die niemals eine Ruhepause einlegt – einer Branche, in der die Konkurrenz immer cleverer und größer und der Wettbewerb immer härter wird.
Der Wettbewerb wird härter, weil wir es mit einem Kunden zu tun haben, dessen Anforderungen ständig wachsen. Noch mehr ansprechendes Design, großartige Technik und herausragende Leistung, und das alles zu einem günstigeren Preis, effizienter, nachhaltiger, sicherer und zuverlässiger als jemals zuvor.
Wenn wir also darüber nachdenken, was es bedeutet, eine Vorreiterrolle in dieser Branche nicht nur zu erringen, sondern auch zu behaupten, legen wir die Messlatte für uns selbst sehr hoch.
 
Bei unserem Transformationsplan „One Ford“ geht es nicht nur um unsere Produktionsstandorte oder unsere Kostenbasis. Es handelt sich vielmehr um einen Plan, der den Schwerpunkt gleichermaßen auf drei Bereiche legt – Produkt, Marke und Kosten. Es geht darum, wie wir unsere weltweite Stärke besser zur Geltung bringen. Dazu haben wir die Anzahl der Plattformen auf einige wirklich weltweit genutzte Plattformen reduziert. Dank unserer globalen Präsenz ist Ford of Europe in der Lage, im Laufe der kommenden fünf Jahre mindestens 25 neue Modelle auf den Markt zu bringen.
Dazu gehören Modelle wie der neue Focus und der Mondeo, die Ende dieses Jahres auf den Markt kommen, oder der neue Transit, den wir gerade im Rahmen der Runderneuerung und Erweiterung unseres Nutzfahrzeugangebots eingeführt haben. In dieser Woche erst haben wir unseren neuen Ford Edge vorgestellt, einen großen und höherklassigen SUV, der erstmals in Europa erhältlich sein wird.
Und natürlich ist der neue Mustang zu nennen, den wir im kommenden Jahr in Europa einführen werden! Nie zuvor haben wir eine solche Begeisterung für ein neues Fahrzeug erlebt. Der Mustang hat bei Facebook bereits eine Million Fans in Europa gefunden, und als wir während des Champions League-Finales die Möglichkeit geboten haben, einen der ersten 500 Mustangs in Europa zu reservieren – waren sie innerhalb von 30 Sekunden weg!
 
Weitere neue Modelle, schlanke Fertigungssysteme und weltweit genutzte Plattformen sind die Ergebnisse einer Unternehmenskultur, die sich anschickt, Maßstäbe zu setzen.
Dafür steht unsere Marke. Substanz, die sich auf höchste Produktqualität stützt. Höchste Produktqualität, die auf technischer Kompetenz, herausragenden Technologien und Innovationskraft beruht.
 
Heute möchte ich also über einen kleinen Motor sprechen, der die Verkörperung dessen ist, was wir mit One Ford leisten. Dieses kleine Drei-Zylinder-Juwel ist der 1,0-Liter EcoBoost-Motor.
Der Automobiljournalist und Pulitzer-Preis-Gewinner Dan Neil vom Wall Street Journal hat ihn als „Godzilla im Schuhkarton“ bezeichnet.
Jeremy Clarkson von Top Gear nannte diesen Motor einen „Einstein unter der Motorhaube“.
Erst gestern wurde der 1,0-Liter EcoBoost-Motor von Ford in Stuttgart zum dritten Mal in Folge zum internationalen Motor des Jahres (International Engine of the Year) gekürt – das hat es vorher noch nie gegeben.
Dean Slavnich, einer der Vorsitzenden des Vergabekomitees für den „International Engine of the Year“, meinte dazu Folgendes:

„Der diesjährige ‚International Engine of the Year‘-Wettbewerb war von starker Konkurrenz geprägt, doch der 1,0-Liter-EcoBoost zeichnet sich auch weiterhin durch Raffinesse, Flexibilität und hervorragende Effizienz aus.“

 

Dieser kleine Motor – in Deutschland, Rumänien und China gefertigt und in 72 Ländern erhältlich – hat mittlerweile 13 wichtige Auszeichnungen errungen.
Aber wie ist ein solcher Durchbruch in der heutigen Zeit möglich, in der es schon schwierig genug ist, den Wettbewerbern auch nur eine Nasenlänge voraus zu sein? Ein Journalist deutete an, dass die Existenz des 1,0-Liter-EcoBoost möglicherweise nur einem glücklichen Zufall zu verdanken sei – etwa so wie die zufällige Entdeckung von Penicillin in einer Petrischale.
Das ist keineswegs der Fall – es waren 5 Millionen Stunden Entwicklungsarbeit erforderlich, um diesen so genannten „Godzilla im Schuhkarton“ zu schaffen. Es erforderte Entschlossenheit und Innovationsgeist, diesen „Einstein unter der Motorhaube“ zu schaffen. Außerdem war eine neue Arbeitsweise erforderlich, die die Unternehmenskultur von Ford nachhaltig auf Jahre hinaus prägen wird.
Und ich hoffe, dass ich bei der Beschreibung dieses Projekts ein wenig von der Begeisterung, Energie, Leidenschaft und Dynamik eingefangen habe, die das Team in die Entwicklung des 1,0-Liter EcoBoost-Motors gesteckt hat. 
Erschwerend kam hinzu, dass der ganze Motorblock nicht größer als ein DIN A4-Blatt sein sollte.
Es ging darum, einen Motor ohne Kompromisse zu entwickeln.
 
Um dies zu erreichen, musste die Entwicklung auf einer ganzheitlichen und integrierten Basis erfolgen. Dabei sollte jedes Ausrüstungsteil und jede Technologie nicht nur bestmöglich dem eigenen Zweck dienen, sondern im Hinblick auf sämtliche Aspekte des Motors zu rechtfertigen sein. Wenn durch eine Änderung die Leistungsfähigkeit in einem bestimmten Bereich verbessert werden konnte, wurde genauer hingeschaut: Wie würde sie sich auf Kraftübertragung, Gewicht, Geräuschentwicklung, Effizienz, Verbrauch, Lebensdauer, Qualität und Komplexität der Fertigung auswirken? Und wenn durch die Änderung zwar ein Problem gelöst, aber andere geschaffen wurden: Was könnte getan werden um sicherzustellen, dass wir die Vorteile nutzen und die Nachteile vermeiden?
Fragen Sie die am Programm Beteiligten, und Sie werden erfahren, dass das Endprodukt so großartig geworden ist, weil wir von Anfang an alles richtig gemacht haben.
Ausgangspunkt war ein klar umrissener Zweck, verpackt in einem schlichten Design. Der Codename dieses Programms lautete „Fox“ (Fuchs) – sinnbildlich für „klein, schnell, überraschend stark“. Und getragen wurde dieses Projekt von einem hervorragend zusammenarbeitenden Team außergewöhnlicher, erfolgsorientierter Menschen, die mit ihrem internationalen Erfahrungsschatz und Detailversessenheit an die Arbeit gingen und an sich selbst die höchsten Maßstäbe anlegten.
Für dieses Team war „gut“ niemals gut genug.
 
Es war dieses Team, nicht etwa das Unternehmen, das unter Einsatz aller seiner Fähigkeiten in neue Bereiche vorstieß, einen neuen Geist begründete und die Grenzen dessen, was möglich ist, sprengte. Es wurden neue Arbeitsweisen und Denkweisen zur Erzielung von Spitzenleistungen eingeführt.
Als eine der größten Herausforderungen für einen Drei-Zylinder-Motor ist die Tatsache zu sehen, dass aufgrund seiner Bauart ein Ungleichgewicht besteht. Ein Kolben bewegt sich nach unten, zwei nach oben. Daher ist bei einer solchen Konstruktion normalerweise eine Ausgleichwelle erforderlich, die allerdings zu höheren Kosten, mehr Reibung und einem höheren Gewicht führt.
Aber an dieser Stelle fanden die Mitarbeiter in unserem Fox-Team eine sehr clevere Lösung.
Sie führten das Konzept der bewussten, präzise definierten Unwucht ein. Mit Hilfe des Schwungrads, der Kurbelwelle und Dämpfern wird so dem unrunden Lauf des Dreizylinders gezielt entgegengewirkt und die Laufruhe des gesamten Systems gewährleistet. Dies war ein echter Durchbruch, und dieser Ansatz wurde mittlerweile patentiert.
 
Im gesamten Programm wurde Gewicht in Paketen und gemäß den technischen Anforderungen zugeteilt. Jedes Teil und jede Änderung musste einem leistungsbezogenen Zweck dienen und im Hinblick auf alle anderen Leistungskriterien gerechtfertigt werden.
Dies erforderte eine besondere Präzision, von der Reibung in den Lagern bis zur Drehzahl des Turboladers. Eines Turboladers, dessen Drehzahl übrigens doppelt so hoch ist wie die in einem Formel-1-Rennwagen. Dazu war eine Präzision in der Motorentwicklung erforderlich, die ihresgleichen sucht.
Das Team setzte es sich zum Ziel, die Laufruhe, den Verbrauch und das geringe Gewicht eines Antriebsriemens mit der Belastungsfähigkeit und Lebensdauer einer Antriebskette zu verbinden. Ohne weiter in die technischen Einzelheiten zu gehen, kann ich Ihnen sagen, dass das Team eine weitere Neuentwicklung vorlegte: Eine Konstruktion mit einem Riemen im Ölbad, bei dem ein völlig neues Polymer zum Einsatz kommt, das äußerst hitzebeständig ist und Millionen von Testkilometern standhält.
Und alles das wurde möglich, weil technische Hindernisse nicht als Problem gesehen wurden, sondern als eine Gelegenheit, neue und visionäre Ideen in die Tat umzusetzen.
Und wenn man das so hinbekommen will, darf man keine Angst haben Risiken einzugehen. Das Unternehmen, das den Turbolader entwickelte, hatte so etwas zuvor noch nie getan. Sie hatten keine klare Vorstellung davon, was möglich war.
 
Das bedeutete aber nur, dass das Team nach dem Lösen eines Problems noch engagierter zu Werke ging als vor dessen Feststellung. Einer der am Projekt beteiligten Ingenieure brachte es so auf den Punkt: „Jedes gelöste Problem verschaffte uns einen neuen Motivationsschub“.
Denn dahinter steckte eine Vision.
Eine Vision, nach der alles unternommen werden kann und wird, um ein besseres Arbeiten zu ermöglichen. Eine Vision, nach der unsere Ingenieure ihre Aufgabe nach Kräften und mit Verantwortung erfüllen.
Aber das betraf nicht nur die Ingenieure. Es betraf das ganze Unternehmen, das zusammen ein gemeinsames Ziel verfolgte. Wenn Sie so wollen, haben wir uns selbst den Maßstab gesetzt, den EcoBoost-Motor zu einem Vorzeigeprojekt für das zu machen, was erreicht werden kann.
Die Marketingabteilung war frühzeitig eingebunden und entwickelte die Vision für den Markt. Sie schuf die Marke „EcoBoost“ und erkannte das Marktpotenzial des Produkts.
Die Bedeutung dieses Beitrags ist nicht zu unterschätzen, denn auf diese Weise wurden die Marketing- und die PR-Abteilung sowohl intern als auch extern zu Projektbotschaftern und ermöglichten den Ingenieuren die Weiterentwicklung.
Und das war noch nicht alles: Einkauf, Finanzen und Konzernleitung trugen ebenso die klar umrissene Zielsetzung mit, so dass es uns möglich war, die Grenzen des Möglichen zu sprengen und immer noch eine Idee weiter zu gehen.
Als er vor kurzem nach seinen größten Erfolgen bei Ford gefragt wurde, nannte Alan Mulally, der in dieser Woche nach acht Jahren als CEO zurücktritt, insbesondere ein Projekt: den EcoBoost-Motor.
Wenn Sie das Foto von Alan Mulally gesehen haben, auf dem er den 1,0-Liter EcoBoost-Motor in Köln küsst, bekommen Sie eine Ahnung davon, wie stolz er auf diesen Motor ist.
 
Wir haben also nicht nur einen großartigen Motor entwickelt. Wir sind einen großen Schritt bei der Veränderung der Unternehmenskultur in der Neuprodukt-Entwicklung vorangekommen. Und: Dieser Maßstab setzende Ansatz wird jetzt im gesamten Unternehmen eingeführt.
Das Entwicklungsteam für den Fiesta ST, zu dem einige derselben Ingenieure gehören, hat diesen neuen Geist übernommen.
Sie haben ein dynamisches Fahrzeug geschaffen, das sich durch ein kompromissloses Design auszeichnet und bei dem wiederum das Ganze mehr ist als die Summe der einzelnen Teile. Angefangen beim Getriebe über die Federung und die Klangqualität bis zu den Marken- und Marketing-Kampagnen sind alle fahrzeugbezogenen Elemente genau aufeinander abgestimmt und bieten ein außergewöhnliches Kundenerlebnis.
Genau das meinen wir, wenn wir sagen: „Eine Idee weiter“.
 
Technische Spitzenleistungen sind die Grundlage unseres Geschäfts – das wissen wir alle, dafür sorgen wir alle, dank unserer Teams, die in der Lage sind, immer noch eine Idee weiter zu gehen. Immer mit voller Konzentration auf das gemeinsame Ziel, unterstützt von unseren außergewöhnlichen Mitarbeitern, auf deren Leistungsfähigkeit wir vertrauen können.
Das ist die Triebkraft unseres Transformationsprozesses in Europa und überall sonst auf der Welt.
Wie ich bereits gesagt habe, legt unser One Ford-Transformationsplan den Schwerpunkt auf drei Bereiche: Produkt, Marke und Kosten.
Aber so stolz wir auch auf unser derzeitiges Produktangebot sind: Langfristiger Erfolg kann nicht allein mit den Ergebnissen und Produkten von heute erzielt werden. Es geht vielmehr darum, eine auf Langfristigkeit ausgerichtete Unternehmenskultur zu etablieren. Und die Entwicklungsgeschichte des EcoBoost-Motors verschafft einen Eindruck davon, wie Ford eine Unternehmenskultur verfolgt, die uns über die Grenzen unserer aktuellen Ziele und Erfolge weit hinausführt.
Dieser Ansatz ermöglicht es uns, auch in Zukunft innovativ zu sein und neue Produkte auf den Markt zu bringen. Aber lassen Sie es mich ganz deutlich sagen: Ford hätte niemals den Status als Maßstäbe setzendes Unternehmen erlangt ohne die Unterstützung, die gemeinsamen Innovationen und die weltweit führenden Technologien seiner Zulieferer. Wir wissen, dass Lieferantenbeziehungen im Geiste der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Nutzens für unseren geschäftlichen Erfolg von zentraler Bedeutung sind.
 
Durch die Nutzung unserer starken Marktposition weltweit, unserer Technologien und Fachkompetenz, die wir maßgeschneidert auf die lokalen Märkte anbieten können, durch die Verringerung der Zahl der Plattformen, durch eine einfachere und effizientere Fertigung und durch die Ausweitung der Grenzen des technischen Machbaren sind wir jetzt in der Lage, eine größere Auswahl, den Markt verändernde Innovationen und ein größeres Produktportfolio als je zuvor in Europa mit 25 neuen, weltweit vertriebenen Fahrzeugen im Laufe der kommenden fünf Jahre anzubieten.
Und dabei behalten wir immer eines im Blick: den Kunden. Denn mit effizienteren Betriebsabläufen, einer verbesserten Schwerpunktsetzung, einer geringeren Kostenbasis und der Zusammenarbeit unserer weltweiten Kompetenzzentren ist Ford auch in Zukunft bestens aufgestellt, um die Erwartungen seiner Kunden nicht nur zu erfüllen, sondern sogar zu übertreffen. Und genau das bedeutet es für uns, der Maßstab zu sein.
 
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
 

  

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Ja
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01.07.2014 00:00