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 10 Jahre Bündnis der Stadt Köln mit der Ford-Werke GmbH

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KÖLN, 27. Juni 2012 – 10 Jahre besteht das „Bündnis für Köln“, das die Ford-Werke zusammen mit der Stadt Köln im Mai 2002 beschlossen und im November 2002 offiziell besiegelt hatten, bereits. Um dieses Jubiläum zu feiern, haben die beiden Bündnispartner ein ganz besonderes Freiwilligen-Jubiläumsprojekt ins Leben gerufen. Mit einer speziell, selbstverständlich ebenfalls ehrenamtlich, entworfenen und geschnitzten Holzskulptur werden Freiwillige der Stadt Köln und der Ford-Werke in den nächsten Monaten im Stadtgebiet unterwegs sein, um Spenden für die Kinderkrebsstation der Kinderklinik Amsterdamer Straße zu sammeln.
Der offizielle Startschuss dieses „Spendenmarathons“ erfolgt am Mittwoch, 27. Juni 2012. Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters sowie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Ford-Werke Bernhard Mattes ziehen Bilanz der bisherigen gemeinsamen Kooperation und eröffnen im historischen Rathaus zu Köln das Projekt, indem die beiden als erste einen Nagel in das Holzkunstwerk einschlagen.
 
Die Holzskulptur symbolisiert die beiden Bündnispartner als sich gegenüberstehende Figuren, die sich die Hände reichen. Die dadurch entstehenden Flächen zwischen den Figuren symbolisieren zum einen das Logo des Automobilherstellers und zum anderen das Wappen der Stadt Köln. Das künstlerische Konzept sowie die Zeichnung zu dieser Skulptur stammen von der Kölner Künstlerin Susan Keil. Umgesetzt wurde das Ganze von Meinolf Zavelberg, Mitarbeiter des Grünflächenamtes, der mit einer Motorsäge die Konturen in einem Holzblock aus Pappelholz geschnitzt hat. Um eine möglichst große Summe für die krebskranken Kinder zu sammeln, ist in den nächsten sechs Monaten jeder aufgerufen, in die circa 80 Kilogramm schwere Holzskulptur gegen eine Spende einen Nagel einzuschlagen.
 
Das Einschlagen von Nägeln hat in Köln eine lange Tradition. Bereits 1950 wurde auf diese Weise für den Wiederaufbau des Gürzenich, also die „gute Stube Kölns“ Geld gesammelt. So entstand auch hier die Idee, ein gemeinsames, symbolträchtiges Kunstwerk für einen sozialen Zweck „benageln“ zu lassen.
Mehrere Termine, an denen das Kunstwerk zu besichtigen ist und aktiv mitgestaltet werden kann, sind bislang geplant:
Mittwoch, 27. Juni, bis Freitag, 29. Juni, am Historischen Rathaus Köln
Montag, 2. Juli, und Dienstag, 3. Juli, Brunnen Schildergasse
Mittwoch, 4. Juli, und Donnerstag, 5. Juli 2012, Schildergasse/Ecke Zeppelinstraße
Freitag, 6. Juli, bis Freitag, 13. Juli, Ford-Werke Niehl und Merkenich
Mittwoch, 1. August, und Donnerstag, 2. August, Brunnen Schildergasse
Sonntag, 2. September 2012, Ehrenamtstag.
Dieses soziale Projekt ist terminiert bis Ende dieses Jahres. Im Dezember wird das gesammelte Spendengeld dem Förderverein der Kinderklinik Amsterdamer Straße überreicht werden.
 
Ursprünglich auf zwei Jahre befristet, unterzeichneten im November 2004 der damalige Oberbürgermeister Fritz Schramma und Ford-Geschäftsführer Bernhard Mattes die dauerhafte Kooperation. Ziel war es, unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ das bürgerschaftliche Engagement nachhaltig zu unterstützen und zu fördern sowie das bereits aktive bürgerschaftliche Engagement von Stadt Köln- und Ford-Beschäftigten stärker anzuerkennen und zu unterstützen.
 
Das erste Projekt der Kooperation startete im Oktober 2002. Bei der so genannten „Fahrradwerkstatt“ reparierten Ford-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kindern und Jugendlichen des Vereins „Kindernöte e.V.“ Fahrräder, so dass die Kinder und Jugendlichen auch in Zukunft eigenständig ihre Fahrräder sicher und verkehrstauglich halten konnten. Es folgten eine Vielzahl von Projekten in den Bereichen Soziales, Aus- und Weiterbildung und Umwelt. Erwähnenswert sind zwei der größten Projekte: In der Vorweihnachtszeit 2004 backten über 400 Freiwillige von Stadt Köln und Ford über 500 Kilogramm Plätzchen, um diese für einen guten Zweck auf dem Kölner Weihnachtsmarkt zu verkaufen. Als im März 2009 das Kölner Stadtarchiv einstürzte, unterstützen die Ford-Werke spontan die Bergungs- und Sicherungsarbeiten der Archivalien mit zahlreichen Fahrzeugen und über 160 Mitarbeitern, Seite an Seite mit weiteren 130 städtischen Mitarbeitern. So haben in den letzten zehn Jahren der Kooperation insgesamt rund 2.000 Beschäftigte der Ford-Werke und über 350 Beschäftigte der Stadt Köln – zusätzlich zu den übrigen gemeinnützigen Projekten im Rahmen von StadtAktiv –  ehrenamtlich über 100 Projekte in über 30.000 Arbeitsstunden umgesetzt.
 
Ford möchte an seinen Standorten, und zwar weltweit, einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten und sich aktiv in die Gemeinschaft einbringen. Dazu stellt Ford an seinen deutschen Standorten Köln, Saarlouis und Aachen unentgeltlich das Know-how und die Arbeitskraft seiner Beschäftigten für die Realisierung von Projekten zur Verfügung und übernimmt damit ganz bewusst Verantwortung auch außerhalb des automobilen Kerngeschäfts. Die Ford Beschäftigten engagieren sich ehrenamtlich in vielfältigen gemeinnützigen Projekten und werden dafür bis zu 16 Arbeitsstunden oder zwei Arbeitstage pro Jahr bezahlt von ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit freigestellt. So sind seit dem Beginn der so genannten Community Involvement-Initiative im Mai 2000 insgesamt 1.000 Projekte von über 9.000 Beschäftigten realisiert worden.

 

  

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27.06.2012 00:00